CLOPPENBURG - Kein iPod, kein Computer, kein Internet. Das war die ungewohnte Wirklichkeit für die 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zeltlagers der Cloppenburger Pfarrgemeinde Sankt Josef in Hahnenmoor.
45 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren fanden sich beraubt von vielen alltäglichen Annehmlichkeiten. Dafür verbrachten sie eine Woche gemeinschaftlich in der Natur mit ganz besonderen Aufgaben. Dazu zählten ein wechselnder Küchendienst und die Nachtwache, bei der das heimische Bett vermisst wurde. Wenigstens gab es anschließend von den Gruppenleitern eine wärmende Suppe im Küchenzelt, bevor es zurück in den Schlaf ging.
Die 25 Betreuer leisteten gute Arbeit. Für die jungen Teilnehmer wurden verschiedene Spiele angeboten, zum Beispiel das Gruppenleitersuchspiel, das Fotogeländespiel oder die Lagerolympiade. Die Kinder und Jugendlichen bewiesen Kreativität und ließen trotz nicht immer optimalen Wetters keine Langeweile aufkommen und bedienten sich an der großen Auswahl an Spiel- und Sportgeräten. An Spaß mangelte es nicht: Das Schwimmbecken wurde gerne und oft zur erzwungenen Abkühlung von Freunden benutzt.
Am Sonntag war Elternnachmittag mit abendlichem Grillen, wo sich die Mütter und Väter ein Bild vom Leben im Zeltlager machen konnten. Ehrensache für die besorgten Eltern, dass die Gelegenheit zum Wechsel von Wäsche und Kleidung genutzt wurde. Die traditionelle Lagermesse feierte dieses Jahr Interimspfarrer Josef Honkomp.
Nach einer schönen, aber auch kräftezehrenden Woche ging es mit dem Fahrrad wieder gen Heimat. Dort wartete der vertraute Komfort auf die glücklichen Teilnehmer. Die gewonnenen Eindrücke konnten dann in gewohnter Manier wieder über das Internet ausgetauscht werden.
