CLOPPENBURG - Der Wandel schreitet voran, von Tag zu Tag. Von Woche zu Woche verändert der Garten von Familie Klinker im Nachtigallenweg in Cloppenburg sein Aussehen. Die Stauden, die die Gartenexperten um SOS-Gärtner Bernhard Aumann in den vergangenen Wochen gepflanzt haben, sind trotz der Trockenheit gut angewachsen und schicken sich an, erste Blüten auszubilden. Der Boden hier ist sehr gut, sagt Werner Klinker. Trotzdem werden die Pflanzen regelmäßig gewässert mit Grundwasser. An mehreren Stellen im Garten sind Anschlussstellen in den Boden eingelassen.
Dass Pflanzen hier gut wachsen, beweisen die Funkien, die in großen Einheiten in den Beeten vorhanden sind. Bernhard Aumann zückt kurzerhand den Spaten und teilt einen Ballen in vier kleinere Elemente. Einige davon finden auch unter dem in der Vorwoche gepflanzten Zierapfelbaum eine neue Heimat.
Der Baum der Sorte Malus Red Sentinel steht noch immer gut in Blüte, den Umzug in die neue Heimat am Nachtigallenweg hat die Container-Ware somit anscheinend gut überstanden.
Gärtnerin Anja Benkert gräbt am Ende der Terrasse einen hoch gewachsenen Taxus aus. Der versperrte die Sicht und soll nun weichen. Freunde von Werner und Brigitte Klinker haben sich als dankbare Abnehmer angeboten. Nach und nach wird auch entlang der Terrasse und in der Flucht davor Platz geschaffen für die neuen Akzente, die Bernhard Aumann, Inhaber und Geschäftsführer der Gärtner von Eden in Varrelbusch, dem Garten mitgeben möchte.
Einer davon, ein wahres Highlight, soll der neue Quellstein werden, der direkt neben der Terrasse mit guter Sicht aus den Fenstern für einen Blickfang sorgen soll. Den Stein müssen Werner und Brigitte Klinker noch aussuchen.
Fraglich ist noch, was mit der Buchsbaumhecke wird, die das Beet von der Terrasse abgrenzt. Komplett entfernen, sagt Aumann. Doch damit kann sich Werner Klinker noch nicht anfreunden, ein kräftiger Rückschnitt komme schon eher in Betracht.
Aumann kann die Bedenken verstehen, schließlich habe man die Hecke jahrelang mit viel Mühe gepflegt, bis sie die heutige Größe erreicht habe. Aber: Sie werde ja nur versetzt und nicht entsorgt. Dafür werde das Beet wesentlich offener und biete einen unverstellten Blick auf den neuen Quellstein von dem würde man sonst nur einen Teil sehen.
Stück für Stück wird dieser Bereich abgeschlossen, und die Gartenexperten wandern weiter in den südlichen Bereich entlang der Auffahrt. Hier soll in der kommenden Woche der Schweiß fließen.
