CLOPPENBURG - Die Kreisgruppe Cloppenburg im Verband Wohneigentum (vormals Deutscher Siedlerbund) hat ihren Mitgliederschwund offensichtlich stoppen können. Gegenwärtig sind im Kreis Cloppenburg rund 700 Mitglieder in zwölf Siedlergemeinschaften organisiert. Mit 165 Mitgliedern stellt die Cappelner Gemeinschaft die stärkste Gruppe.

Nach Querelen mit dem Landesverband waren – wie berichtet – vor einigen Jahren zahlreiche Siedler (vor allem aus der Sevelter Gemeinschaft) aus dem Verband ausgetreten. Jetzt hofft man im Vorstand der Kreisgruppe auf einen Aufwärtstrend.

Das geht aus einem Bericht hervor, den der Vorsitzende Klaus Rolle (Cappeln) jetzt während der Jahreshauptversammlung im Cloppenburger Hotel Taphorn abgab. Neben dem Rückblick auf mehrere Aktivitäten und der Planung von Terminen, war ein Vortrag des Cloppenburger Rechtsanwalts und Notars Norbert Meyer zu aktuellen Themen ein weiterer zentraler Punkt der Tagesordnung.

Im Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende an den herausragenden Erfolg der Siedlergemeinschaft Cappeln beim Wettbewerb „Unsere besten Kleinsiedlungen“. Die Cappelner Gemeinschaft hatte im vergangenen Jahr mit dem Siedlungsabschnitt „Im Haakenhof“ die Bronzemedaille auf Bundesebene geholt. Ferner wurde der „Tag der Generationen“ in Verbindung mit dem 60-jährigen Jubiläum des Landesverbandes am Alfsee (Kreis Osnabrück) als besonders gelungen erwähnt.

Der Landesverbandstag findet in diesem Jahr am 12. Juni in Oldenburg statt. Als Delegierte werden von der Kreisgruppe Martin Vorwerk und Wolfgang Eickhoff (beide aus Cappeln) sowie Bernd Ehlers (Emstekerfeld) an dieser Tagung teilnehmen.


In der Zeit vom 26. Juli bis zum 3. August plant der Landesverband ein Zeltlager am Alfsee. Nach dem bisherigen Meldeergebnis werden insgesamt 25 Kinder und sieben Betreuer aus den Gemeinschaften Cappeln, Sevelten und Galgenmoor an dem Zeltlager teilnehmen. Die Abfahrt erfolgt um 10 Uhr bei der Volksbank in Cappeln, die Rückfahrt ist für 11 Uhr ab Alfsee vorgesehen.