CLOPPENBURG - „Glauben spüren – Weite wagen“ – dem Motto des Gymnasiums Liebfrauenschule in Cloppenburg sind jetzt die Schüler des 8. Jahrgangs gefolgt und haben ihre Sprachenfahrten unternommen. Dabei konnten die Schüler wählen, ob sie eine Exkursion wählten, die ihrer zweiten Fremdsprache (Spanisch, Französisch oder Latein) entsprach oder ob sie ihre Fertigkeiten in ihrer ersten Fremdsprache Englisch üben wollten.

Die Exkursion nach Spanien hatte die katalanische Metropole Barcelona zum Ziel. Auf dem Besuchsprogramm standen der Besuch im Stadion des FC Barcelona und des Dalí-Museums. Ein echter Höhepunkt war aber der Besuch der „Sagrada Familia“, der im vergangenen Jahr von Papst Benedikt XVI. geweihten Basilika von Barcelona. Eine pädagogische Führung veranschaulichte den jungen Schülern den Innenraum der Kirche. Daneben sollten sie aber auch ihre Sprachkenntnisse anwenden.

Die Fahrt der Lateiner ging über die römische Kolonie Xanten in die alte römische Garnisonsstadt Trier, die älteste Stadt Deutschlands. Hier standen neben der Porta Nigra auch die Kaiserthermen, das Amphitheater und die unter Kaiser Konstantin erbaute Basilika auf dem Programm. Die Schüler hatten dabei die Aufgabe, in zu Hause vorbereiteten Referaten ihren Mitschülern die historischen Bauwerke näherzubringen. Weiterhin wurde der Dom zu Trier mit seinem berühmten Grabtuch besichtigt, wobei die Schüler ihre Lateinkenntnisse zur Übersetzung alter Inschriften nutzen konnten. Abgerundet wurde die Fahrt nach Trier durch eine Stadtrallye, bei der unter anderem auch ein Gedicht oder Lied gedichtet werden sollte. Ein Abstecher führte nach Luxemburg.

In England hieß das Ziel der Schüler Hastings in Südengland. Dort erlebten die Achtklässler einen spannungsreichen Wechsel zwischen alter Geschichte und der pulsierenden Moderne. Zunächst standen die Besichtigung der Stadt und die Erkundung ihrer zentralen Rolle bei der Eroberung durch die Normannen im Jahr 1066 auf dem Programm. Weiter wurde die Kathedrale von Canterbury besichtigt. Höhepunkt war der Besuch in der Metropole London.

Für die Französisch-Schüler ging es in einer gemischten Gruppe aus 33 Schülern des 8. und 9. Jahrgangs nach Evreux in der Normandie. Anders als bei den anderen Fahrten handelt es sich hierbei um einen echten Schüleraustausch, bei dem die französischen Gastschüler im kommenden März den Gegenbesuch antreten werden. Eine Fahrt nach Chartre mit seiner Kathedrale stand ebenso auf dem Programm wie nach Paris.


Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Gastfamilien, die vielfach mit ihren deutschen Gastkindern individuelle Ausflüge ins Umland unternahmen.