CLOPPENBURG - 40 Frauen und Männer aus ganz Nordwest-Deutschland haben jetzt an einer Studienfahrt des Ermländischen Landvolkes in die Eifel teilgenommen. Während der von Gabi Wirxel und Erich Behlau (Emstekerfeld) organisierten fünftägige Busfahrt wurden nicht nur bekannte Städte und Stätten besucht, sondern auch ermländische Siedlungshöfe angefahren. Untergebracht waren die Reisenden im Exerzitienhaus des Bistums Trier in Sankt Thomas.
Mit Eifelabend begrüßt
Begrüßt wurden sie mit einem Eifelabend in der Kellerklause. Am nächsten Tag stand die Besichtigung Triers auf dem Programm. Ein Besuch der Porta Nigra verbunden mit einer Stadtführung gehörte dazu.
Beeindruckend waren „norddeutschen Ermländer“ von der Leistung ihrer „Landsleute“ in der Eifel, der ermländischen Siedler, die ab den 60er Jahren so genannte Siedlungshöfe (80 Hektar Land/300 Kühe) aufgebaut hatten.
Besuch in Luxemburg
Neben Trier besichtigten die Ermländer auch Luxemburg. Besonders die idyllische Altstadt und der Regierungssitz des Fürstentums zogen das Interesse der Besucher auf sich. Die Ungezwungenheit, sich ohne Kontrollen im Regierungssitz bewegen zu können, wurde als sehr angenehm empfunden.
Weinorte besichtigt
Natürlich durfte ein Besuch der bekannten Weinorte nicht fehlen. Ein Höhepunkt der Fahrt war der Besuch eines Weinberges mit anschließender Weinprobe.
Ein Moselfahrt von Bernkastel-Kues nach Kröv, wo die Besuchergruppe von der amtierenden Weinkönigin empfangen wurde, war ebenfalls ein Höhepunkt der Reise. Auch ein Glas des bekannten Weins „Kröver Nacktarsch“ durfte nicht fehlen.
Viele neue Eindrücke
Am letzten Tag stand noch der Besuch einer Glockengießerei in Brockscheid an. Mit vielen neuen Eindrücken wurde die Studienfahrt beendet.
