CLOPPENBURG - CLOPPENBURG/EB - Stadthallen-Geschäftsführer Günther Rump wehrt sich gegen die Vorwürfe des UWG-Ratsherrn Otto Höffmann, die Stadthallen-Betriebs-GmbH Cloppenburg betreibe mit einem angekündigten Auftritt von Manfred Zapatka am 10. Februar 2006 im Rahmen des Theaterabonnements Etikettenschwindel. „Das ist schlichtweg falsch“, so Rump gestern.

„Richtig ist, dass die Stadthallen-Betriebs-GmbH einen unterschriebenen, demnach gültigen Vertrag mit der Agentur Landgraf, Titisee-Neustadt, vorliegen hat, mit dem ein Auftritt von Manfred Zapatka in dem Theater-Stück ‘Ego‘ explizit zugesichert wird.“ Diese Vereinbarung habe nach wie vor Gültigkeit. Andere Erkenntnisse seien dem zuständigen Disponenten der Agentur nicht bekannt.

Sollten Otto Höffmann aber andere Erkenntnisse vorliegen, die möglicherweise einen Auftritt von Manfred Zapatka, aus welchen Gründen auch immer, gefährdet oder in Frage stellten, so steht es nach Ansicht von Rump einem Mitglied des Beirates der Stadthallen-Betriebs-GmbH gut zu Gesicht, diese Informationen an die entsprechenden Stellen zu leiten, damit eine Klärung herbeigeführt wird. Rump: „Öffentlich den Verantwortlichen Dilettantismus und bewusste Falschinformation zu unterstellen grenzt an Ruf- und Geschäftsschädigung.“

Die Vorgehensweise von Otto Höffmann behindere die Bemühungen, in einer auch für die Stadthalle wirtschaftlich schwierigen Zeit, zukünftig erfolgreich Veranstaltungen durchzuführen. „Wir fordern Herrn Höffmann auf, derartig verleumderische Äußerungen zu unterlassen“, so Günther Rump.