CLOPPENBURG - Das Cloppenburger Kreishaus hat sich in eine große Ausstellungshalle verwandelt. Bis zum 25. Mai zeigen dort 80 Absolventen der Fachoberschule Gestaltung an der BBS Technik ihre Abschlussarbeiten. Mehr als 360 Gäste wohnten am Sonntag der Eröffnung durch Landrat Hans Eveslage bei.
Sieben Monate hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit gehabt, ihre Werke zu erstellen. Die Themen drehten sich um die Gestaltung von Kraftfahrzeugen, um Betten oder das Rauchen. Eveslage lobte das Engagement der Schüler und die Unterstützung durch die Lehrer. „Sie können stolz sein, auf das, was Ihre Schülerinnen und Schüler hier heute präsentieren“. Des Landrats Gruß galt aber auch allen Eltern, Angehörigen und Freunden, die zur Eröffnung gekommen waren. Weiterhin lobte er die Kreativität und die mutigen Ideen.
Eveslage appellierte an die kreativen Schüler, ihre Fähigkeiten durch eine Berufsausbildung oder ein Studium weiter auszubauen. „Gut ausgebildete junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch zukünftig in den Unternehmen gefragt, weil sie die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens entscheidend fördern.“ Dies gelte – so Eveslage weiter – insbesondere im Hinblick auf den auch bei uns längst feststellbaren demografischen Wandel, der es für die Unternehmen immer schwieriger mache, gute Nachwuchskräfte zu finden.
Oberstudiendirektor Heinz Ameskamp, Schulleiter der BBS Technik, war erfreut über die Schüler, die die Ausstellung geplant hatten. Durch ihren Besuch überbrächten die Gäste den Schülern auch eine Wertschätzung für die geleistete Arbeit, so Ameskamp.
Seit 1998 gibt die Ausstellung der Abschlussklassen. Die Vernissage der Fachoberschule Gestaltung ist ein fester Bestandteil des Schullebens geworden. „Leistungen haben Anerkennung verdient und sollten nicht in den Schulen verdeckt gehalten werden“, sagte Ameskamp weiter. So sieht der Schulleiter in der beruflichen Bildung in Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft eine neue Herausforderung für den Landkreis Cloppenburg.
Viel Beifall erhielten auch die Schüler Louis Dustin Rauch und Gerrit Behnken für ihre Grußworte.
