CLOPPENBURG - Bei der ersten Zuchtvieh-Auktion der Weser-Ems-Union (WEU) im neuen Jahr sind am Dienstag in der Münsterlandhalle Cloppenburg 325 Färsen für durchschnittlich 1374 Euro verkauft worden. Damit reichte das Preisniveau nicht ganz an das überaus gute Ergebnis der Vorauktion heran, bilanzierte eine Sprecherin der WEU. Es könne sich aber trotzdem durchaus sehen lassen.
Das Großangebot an qualitativ hochwertigen Zuchtrindern habe auch zu Beginn des neuen Jahres viele ausländische Käufer an den Cloppenburger Auktionsring gelockt, hieß es weiter. Den Höchstpreis von 2200 Euro erreichte Ludger Klausing aus Steinfeld mit seiner Landstar-Tochter „Liberia“. Die Qualität dieses außergewöhnlichen Tieres war ausländischen wie inländischen Käufern gleichermaßen aufgefallen. Letztlich ging „Liberia“ an einen Betrieb in der Wesermarsch.
Mit einer Punktlandung bei 2000 Euro erzielte eine Janosch-Tochter von Ludger Jansen aus Westerlohmühlen das zweithöchste Ergebnis der Auktion. Das Tier ging nach Süddeutschland.
Für vier Kühe lag der Durchschnittspreis bei 1350 Euro. Insgesamt acht Zuchtkälber wechselten für durchschnittlich 399 Euro den Besitzer. Zwei Mastkälber wurden im Schnitt für 360 Euro zugeschlagen.
Nahezu unverändert stellt sich die Situation am Deckbullenmarkt dar. Hier pendelte sich der Durchschnittspreis bei 1162 Euro für insgesamt 15 Tiere ein. Den Höchstpreis von 1550 Euro erreichte der Mr. Burns-Sohn Magnum von Enno Grashorn aus Dötlingen.
