CLOPPENBURG - Die so genannte Schlüssellochchirurgie am St.-Josefs-Hospital wird ausgebaut. „Die Entwicklung der vergangenen Jahre auf dem Gebiet der minimal-invasiven OP-Verfahren ist beeindruckend und mit zahlreichen Vorteilen für unsere Patienten verbunden“ freuen sich Dr. Ilona Schulz-Im Busch, Dr. Anno Feldmann, PD Dr. Lucien Olivier und Dr. Hans-Günther Hempen.
Besonders die Investitionen in eine hochauflösende Videotechnik, die vielen als HD-TV aus der Unterhaltungsindustrie bekannt ist, bietet hinsichtlich der Diagnostik und der operativen Behandlung bei Operationen im Bauchraum neue technische Möglichkeiten. So werden die mit der Kamera im Körperinneren aufgenommenen Videobilder mit größtmöglicher Auflösung auf Monitore im OP-Saal übertragen. Der Operateur kann dadurch das Krankheitsbild viel genauer bestimmen und bei der operativen Therapie mit sehr feinen Instrumenten noch sicherer und präziser arbeiten als zuvor.
Zusätzlich werden am St.-Josefs-Hospital in Cloppenburg durch die Einführung der Mini-Laparoskopie zukünftig noch kleinere Zugangswege zum Bauchraum geschaffen als es bisher üblich war. Zukünftig kommen je nach Operation Instrumente von nur noch 3,5 Millimeter Durchmesser zum Einsatz und sind damit kaum größer als eine Kugelschreibermine. Diese hinterlassen nur noch kleinste Narben, die in der Regel nach wenigen Wochen nicht mehr zu erkennen sind.
