Cloppenburg - Der große Themenspielplatz im Stadion – zweiter Bauabschnitt des neuen Mehrgenerationenparks (MGP) – wird seit seiner Einweihung Anfang August bereits gut angenommen. „Es ist schön anzusehen, wie viele Eltern mit ihren Kindern die Geräte nutzen“, sagte Bauamtsleiter Armin Nöh am Mittwochabend bei der Sitzung des Kultur-, Sport- und Marktausschusses.
Einen ähnlichen Erfolg erhoffen sich die Verantwortlichen auch für den dritten und letzten Bauabschnitt – die Grünspielfläche. Deren Bau sowie die Schaffung von – auch für Senioren geeigneten – Wegen durch den MGP beschloss der Ausschuss am Mittwochabend einstimmig.
Wie berichtet, war im ersten Abschnitt die Skater- und Parkouranlage für rund 600 000 Euro gebaut worden, diese Kosten hat die Stadt alleine geschultert. Für die Abschnitte zwei (350 000 Euro) und drei (300 000 Euro) kommt der städtische Haushalt in den Genuss von umfangreichen Zuschüssen aus dem Leader-Programm „Soesteniederung“ und von der N-Bank. Von den förderfähigen Kosten werden aus beiden Töpfen rund 90 Prozent abgedeckt, so dass nach Schätzungen von Bauamtsleiter Nöh die Stadt am Ende des Tages nur noch rund 150 000 Euro zahlen muss.
Allerdings, so Nöh weiter, müssten möglicherweise noch einmal rund 20 000 Euro nachgeschossen werden, weil sich die Politik – entgegen der ursprünglichen Planungen – zwecks sicherer Durchquerung des MGP auf eine umfangreichere Beleuchtung verständigt habe. Dieses Geld sei zusätzlich in den Haushalt 2019 einzustellen.
Diese Beleuchtung sei im Übrigen auch ein Baustein im Hinblick auf die Verhinderung von Vandalismus, hieß es. Darüber hinaus – so die Verwaltung – schaue auch der Stadion-Hausmeister bis 17 Uhr nach dem Rechten. Für die Zeit danach solle zudem das Personal des künftigen offenen Jugendtreffs angehalten werden, die Anlagen im Auge zu haben. Außerdem gebe es künftig einen neuen städtischen Mitarbeiter, der sich als Mitglied des Bauhofs um den MGP und die – sich im Bau befindliche – Leichtathletikanlage im Galgenmoor kümmere. „Man darf den Mehrgenerationenpark nicht sich selbst überlassen“, so Nöh.
Derweil hat die SPD den angekündigten Antrag auf Bau einer Adventure- Minigolfanlage (Mischung aus Minigolf und Golf) zunächst einmal zurückgestellt. Die Politik verständigte sich darauf, den MGP zunächst einmal im vorgesehenen Rahmen bis Sommer 2019 zu Ende zu bauen und dann über weitere Elemente nachzudenken. Zudem müssten die Kosten, die Förderfähigkeit und der Platzbedarf einer solchen Anlage ermittelt werden, gab Ordnungsamtsleiter Reinhard Riedel zu bedenken. Der beschlossene Umfang des MGP müsse freilich nicht der letzte Ausbaustand sein.
