CLOPPENBURG - Viel schwarze Erde prägt das Bild des Beets vor dem Haus von Karl und Monika Rolfes am Finkenweg in Garrel. Entsprechend viel Arbeit steckt darin. Das würde das Ehepaar gerne ändern und das Beet mit Kiesel zudem etwas abwechslungsreicher gestalten.
Das Beet komplett bekieseln – davon rätNWZ
-Gartenexperte Jens Högemann von der Baumschule Aumann aus Varrelbusch allerdings ab. Er gibt stattdessen den Rat, das langgezogene Beet zu unterteilen – etwa durch verschiedene Höhen. Im rechten Bereich könnte ein Steinbeet etwas höher angelegt werden. Eine Trockenmauer würde den Bereich abgrenzen. Die Abgrenzung sollte ruhig etwas geschwungen werden – und damit die Straßenkurve, an die das Beet grenzt, wieder aufgreifen.Das Steinbeet sollte sich vor dem Hauseingang wiederfinden, schlägt Högemann vor. Dazwischen könnte ein geschwungener Streifen von Bodendeckern für weniger Arbeit sorgen. Ganz ohne Arbeit sei ein Steinbeet aber auch nicht zu haben, gibt Högemann zu bedenken, schließlich würden Samen von oben in die Beete hineinwehen.
In das Steinbeet könnten Karl und Monika Rolfes die meisten der Pflanzen, die bereits im Beet stehen, wieder einsetzen. Högemann rät aber auch dazu, etwas Markantes in die Mitte zu setzen – etwa einen Kugelahorn.
Mit dem Garten neben und hinter dem Haus ist Familie Rolfes eigentlich sehr zufrieden. Die schmalen Beete beherbergen schöne Stauden und kleine Bäumchen.NWZ
-Gartenprofi Högemann hat nur kosmetische Verbesserungsvorschläge: Der rote Fächerahorn sollte aus der Ecke direkt vor die Terrasse gepflanzt werden, damit er besser zur Geltung kommt. Den Baum mit großem Ballen ausgraben und anschließend kräftig wässern sei wichtig, so Högemann.Um die durch den von Efeu bewachsenen Doppelstabmattenzaun vorgegebene einheitliche Höhe zu durchbrechen, bringt Högemann einen etwas größeren, dabei aber schmalen Baum ins Gespräch: einen Amberbaum. Der weise eine schöne Herbstlaubfärbung auf, müsse aber regelmäßig zurückgeschnitten werden.
