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nordwest-zeitung

Sternschnuppenrundgang vor Basilika in Bethen Ungewöhnliche Krippenfeier mit Stationenlauf

Martin Kessens

Cloppenburg - Auf den Weg zur Krippe haben sich am Nachmittag des Heiligen Abends zahlreiche Familien gemacht, um die Weihnachtsbotschaft hautnah mitzuerleben. Rund um die Basilika hatte das Krippenspielteam aus Bethen einen Sternschnuppenrundgang mit mehreren Stationen entworfen, um eine ganz persönliche und ungewöhnliche Krippenfeier zu veranstalten.

Große Plakatbilder

Die Weihnachtsgeschichte wurde auf großen Plakatbildern dargestellt, und viele Familien weilten vor den Motiven und lasen den Jüngsten jeweils die passenden Texte vor. Musikalisch umrahmt wurde der Rundgang von einer Schola unter der Leitung von Christian Kienel, die die schönsten Weihnachtslieder zum Besten gab.

Auf dem Rundgang nutzten viele Kinder die Gelegenheit, in die Figur eines Engels zu schlüpfen, bevor sie an der lebendigen Krippe auf Maria und Josef mit dem Jesuskind trafen. Ochs und Esel ließen sich geduldig von den Kleinsten streicheln, und auch die Schafe zeigten sich nicht scheu.

Familiensegen

Die vier Seelsorger der Gemeinde spendeten zum Abschluss den weihnachtlichen Familiensegen. Schon im September sei die Idee geboren, das beliebte Krippenspiel nach draußen zu verlegen, erzählt Monsignore Dr. Dirk Költgen. „Ohne die vielen freiwilligen Ehrenamtlichen hätten wir diese Alternative nicht bewerkstelligen können“, sagte Költgen und spendete ordentlich Lob an die engagierten Gemeindemitglieder. Die Tiere zum Freiluft-Krippenspiel stellten Dr. Thea Janetzko, Varrelbusch (Esel sowie Rind), und Bastian Gerdes, Resthausen (Schafe), zur Verfügung.

Aufbau der Hütten

Mitglieder aus allen drei KLJB-Gruppen der Gemeinde hatten sich beim Aufbau der Hütten und des Geheges eingebracht. Ein besonderer Hingucker war ein geschmückter Weihnachtsbaum mit einem Klapperstorch – extra angefertigt von Gustav und Tobias Frerichs – der im Schnabel ein Baby trug. „Das ist die ‚Verheutigung‘ der Geburt Jesu“, sagte Költgen, „Gott wird einer von uns“, ergänzte er.

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