CLOPPENBURG - Anforderungen an zukünftiges Wohnen im Hinblick auf Energieversorgung, Kommunikation und Gebäudeautomation präsentiert die EWE ab Dienstag, 11. März, in ihrem neuen „Zentrum Zukunft“ im „Ecopark“. Besonders interessant und anschaulich für Endverbraucher dürfte der dreigeschossige Wohnbereich sein.
Wie leben wir in Zukunft? – Um diese Frage zu beantworten, schlüpfte Claas Loewenstein vom EWE-Gebäudemanagement am Freitag in die Rolle des „Richard Morgen“. Ein Tag im Leben des fiktiven Bewohners könnte folgendermaßen aussehen:
Richard kommt am Abend nach Hause, auf dem Spiegel im Flur werden E-Mails und Videobotschaften angezeigt. Beispielsweise wurde der Briefträger vor der Haustür gefilmt. Dieser erklärt, dass er vergeblich versucht habe, ein Paket auszuliefern.
Herr Morgen hat nun Hunger: Es zieht ihn in den Hauswirtschaftsraum (HWR), um etwas Essbares aus dem Frost zu holen. Der Inhalt des Gefrierschranks wird auf einem großen Bildschirm an der Wand angezeigt: Herr Morgen kann sich am Schirm etwas Passendes auswählen, die Wühlerei und das minutenlange Aufstehen der Frost-Tür entfallen – eine Form des Energiesparens. Auch die übrigen HWR-Geräte sind an das System angeschlossen: So kann zum Beispiel auch abgelesen werden, wie viel Strom der Wäschetrockner gerade verbraucht.
Herr Morgen hat sich für eine Pizza entschieden und diese aus dem Kühlfach geholt. Das wird bereits auf dem Bildschirm in der Küche angezeigt und auf dem elektronischen Einkaufszettel notiert, damit wieder aufgefüllt werden kann. Bei welchen Waren im Kühlschrank die Haltbarkeit abläuft, weiß das Computerprogramm – eine EWE-Eigenentwicklung – ebenfalls.
Im Wohnzimmer von Herrn Morgen haben DVD-und CD-Spieler, Videorekorder und Audioanlage keinen Platz mehr: Der Hausbewohner informiert sich zentral über einen Bildschirm, die Informationen gehen online ein. Kinovorschau, Online-Videothek, Plattensammlung – alles ist über ein handelsübliches Handy anwählbar.
Nun ist es aber Zeit fürs Bett: Auch im Schlafzimmer hat der Computer Einzug gehalten. Der obligatorische Bildschirm, auf dem alles anwählbar ist, was das Leben angenehm macht, steht auf der Kommode. Lichtdimmer, Lieblingsmusik zum Einschlafen, Matratzenstellung: Auch hier ist alles über ein Menü regulierbar. Weitere Räume, die die EWE für die Zukunft gestaltet hat, sind ein Kinderzimmer, das Bad und ein „Wellness-Zimmer“.
