CLOPPENBURG/VECHTA - CLOPPENBURG/VECHTA/HZ - Das Entwicklungshilfeprojekt des Togo-Kreises der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) im Landesverband Oldenburg steckt in der Krise. Das wurde in der Generalversammlung des Togo-Kreises in Stapelfeld deutlich. Die Gründe: finanzielle und personelle Probleme, sinkende Motivation im Vorstand aufgrund mangelnder Resonanz auf Veranstaltungen sowie organisatorische Hürden.
Die Mitglieder wollen aber Anstrengungen unternehmen, das Projekt zu retten. Schließlich unterstützt der Togo-Kreis seit über 30 Jahren im westafrikanischen Tsévié die Sozial-, Bildungs-, Gesundheitsarbeit und Landwirtschaft und finanziert Kleinprojekte. Jetzt erhofft sich der Vorstand ideelle und finanzielle Unterstützung der 178 organisierten Mitglieder und KLJB-Ortsvereine sowie weiterer Förderer, die sich mit dem Togo-Kreis verbunden fühlen.
Eine Austauschfahrt nach Togo steht dennoch auf dem Programm. Sie ist vom 14. Oktober bis 4. November terminiert. Beim Aufenthalt in Afrika will man den Alltag in der westafrikanischen Republik erleben. Das von den togoischen Gastgebern gestaltete Aufenthaltsprogramm wird nicht nur von einem gemeinsamen Arbeitseinsatz bestimmt, sondern sieht unter anderem auch Besuche von Märkten, Dörfern und der Hauptstadt Lomé vor. Auskunft erteilt der Togo Kreis in Vechta unter 04441/872 266.
Der Togo-Kreis hat auch den Vorstand umbesetzt. Susanne Tebbe aus Bakum wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Michael Ortmann aus Bakum an, der nicht wieder kandidierte. Für Alina Blankenburg aus Lindern, die ebenfalls nicht zur Wiederwahl stand, rückte Katrin Kurre aus Vechta als erste Stellvertreterin in den Vorstand auf. Den Posten der zweiten stellvertretenden Vorsitzenden hat Svantje Malchow aus Oldenburg übernommen. Als Geschäftsführer verwaltet Siegfried Looschen aus Cappeln die Finanzen.
