CLOPPENBURG - CLOPPENBURG - Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Sankt Andreas Cloppenburg hat Peter Bührmann einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Stellvertreter trat die Nachfolge von Benno Siemer an, der den Verein mehr als 30 Jahre lang leitete und nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung stand. Als Stellvertreter werden Benno Schomaker und Ursula Ellers den neuen Vereinschef unterstützen. Die Finanzen werden weiterhin von Josef Bosse verwaltet, Ludger Schrand ist weiter Schriftführer. Als Beisitzer vervollständigen Rudi Meerpohl, Maria Schütte, Heike Schröer und Paul Schütte den Vorstand. Renate Siemer bleibt Vertreterin der Vertrauensleute und Paul Plate ist Koordinator im Festausschuss. Margret Willenborg wurde als Vertreterin der Frauengruppe bestätigt, und die Seniorengruppe wird von Marianne Bote geleitet. Zu Fahnen- und Bannerträgern wurden Benno Siemer, Egon Lücking, Walter Averbeck, Clemens Borchers, Horst Andreis und Werner Ellers gewählt. Das

ist das Ergebnis der jüngsten Generalversammlung.

Mit der Verabschiedung von Benno Siemer gehe in der KAB Cloppenburg eine Ära zu Ende, sagte Präses Dirk Holtmann, der seine Verdienste würdigte. Siemer habe das Vereinsleben positiv geprägt und mit vorbildlichem Engagement als Botschafter christlicher Solidarität in der Gesellschaft gewirkt. Als Landesverbandsvorsitzender habe er 16 Jahre lang Verantwortung auf regionaler Ebene übernommen.

Zu den bedeutendsten KAB-Terminen dieses Jahres zählt am 29. März der Vortrag des früheren Bremer Oberbürgermeister Dr. Hennig Scherff als Referenten zum Thema „Wie viel Religion braucht unsere Gesellschaft?“

Für den Förderkreis des Projektes „Honduras“ berichtete Josef Bosse über die Arbeit der vom KAB-Landesverband Oldenburg unterstützten Genossenschaften zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung in der mittelamerikanischen Republik. Von dem um drei Jahre verlängerten KAB-Projekt profitierten gegenwärtig 800 Menschen. Die Cloppenburger Vereine Sankt Andreas und Sankt Josef haben erst kürzlich für die Aktion zur Selbsthilfe in einem der ärmsten Länder der Welt 2000 Euro zur Verfügung gestellt.