CLOPPENBURG - Cloppenburg/eb Viel Mühe haben sich Ortsgruppen des Landvolkes und der Landjugend sowie Dorfgemeinschaften und Nachbarschaften aus Südoldenburg bei der Erstellung von Strohfiguren gegeben. Dieses Fazit zog eine unabhängige Jury, die jetzt Figuren besichtigte, um sie im Rahmen des OM-Wettbewerbs „Ährensache“ zu bewerten. „Es sind wieder viele beeindruckende Kunstwerke entstanden“, so Vechtas Landrat Albert Focke, Vizepräsident des Verbundes Oldenburger Münsterland.
Die Jury besteht aus Vertretern der Kreislandvolkverbände, des Verbundes Oldenburger Münsterland, der Erholungsgebiete sowie aus Vertretern des Sponsors. Die Gewinner werden am Sonnabend, 15. September, während der 13. Oldenburger Münsterlandschau in Vechta auf dem Stoppelmarktgelände bekannt gegeben. Der Hauptpreis ist mit 1500 Euro dotiert. Insgesamt werden Preisgelder von rund 4000 Euro vergeben.
Unter dem Motto „Landwirtschaft plus Familie ergibt Fortschritt“ haben die Wettbewerbsteilnehmer die Boxenstopp-Route in eine eindrucksvolle Figuren- und Motiv-Meile verwandelt. Unter dem Titel „Ährensache“ entstanden ebenso Einzelfiguren wie auch Motivgruppen.
Ein GPS-gesteuerter Trecker ist in Visbek zu sehen. Die Dorfjugend Böen hat die Museumseisenbahn aus Stroh nachgebaut. Die Dorfgemeinschaft Hochelsten hat einen Stroh-Kilmerstuten „gebacken“. Die Dorfgemeinschaft aus Borringhausen fertigte die Schnatmühle aus 260 Strohballen. Unter dem Motto „Familienausflug an den Dümmer See“ entwarf die Dorfgemeinschaft Dalinghausen eine Familie mit Fahrrädern. Mehrere Gruppen präsentieren Ernteszenen aus Stroh oder formten Traktoren und Tiere.
