CLOPPENBURG - CLOPPENBURG/THI - Mit lautem Rufen und Rasseln laufen Züchter um einen Bewertungsring. Damit wollen sie die Aufmerksamkeit ihres Schäferhundes erzielen, damit der Richter ihrem Hund eine gute Bewertung gibt. Zu beobachten gewesen ist dies am Sonntag bei der 24. Zuchtschau des Schäferhunde-Vereins Cloppenburg. 47 Hundehalter hatten ihre Tiere zur Bewertung angemeldet. Züchter aus Weser-Ems, Nordrhein-Westfalen, Holland und Dänemark waren gekommen.
In zwei Wertungsringen zeigten die Hunde ihr Aussehen. Und darum ging es hauptsächlich. Getrennt nach Rüden und Hündinnen standen Größe, Bewegung und Aussehen im Vordergrund der Bewertung durch die zwei Richter. Eine weitere Unterscheidung fand in den Altersgruppen statt. Die Cloppenburger Zuchtschau ist eine traditionelle Veranstaltung. Nicht zugelassen werden weiße Schäferhunde. „Jeder Schäferhund muss an einer Zuchtschau teilnehmen, wenn er für die Zucht zugelassen werden will“, erklärte die Vorsitzende des Schäferhunde-Vereins, Grit Kaap.
Der Schäferhund sei ein vielseitiges Tier. Als Gebrauchshund ausgebildet, werde er oft für die Bewachung eingesetzt. Doch auch als Spielgefährte finde er seine Anhänger. „Der Schäferhund ist sehr kinderlieb“, meinte Kaap. „Vernünftige Hundebesitzer bilden ihren Hund aus, dann haben sie auch Kontrolle über ihn.“
Die Cloppenburger Ortsgruppe wurde 1934 gegründet. Leider ist die Mitgliederzahl auf 17 Personen geschrumpft. „Es ist schwer, Mitglieder zu finden, denn die Verantwortung für einen Hund ist groß“, so Kaap Die Ausbildung zum Gebrauchshund ist eine Hauptaufgabe der Ortsgruppe. Die Vorsitzende machte deutlich, dass auch andere Hunderassen ab einer bestimmten Größe zur Ausbildung auf dem Gelände an der Nutriastraße willkommen seien. Dreimal pro Woche werde trainiert.
