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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Finanzkrise: Commerzbank will Staatshilfe zurückzahlen

14.03.2013

Frankfurt Am Main Die Commerzbank will den Staat abschütteln. Dafür sollen erneut frische Milliarden am Markt eingesammelt werden, wie der teilverstaatlichte Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Konzernchef Martin Blessing sprach vom „Einstieg in den Ausstieg“ des Bundes, der seit der Milliardenspritze in der Finanzkrise 2008/2009 größter Einzelaktionär der deutschen Nummer zwei ist. Im politischen Berlin wurden die Bestrebungen begrüßt, an der Börse geriet die Aktie erneut unter Druck.

Die Commerzbank will sowohl die restlichen Hilfsgelder des Bankenrettungsfonds Soffin (1,63 Mrd Euro) als auch die Stille Einlage des Versicherungskonzerns Allianz (750 Mio Euro) vorzeitig komplett zurückführen. Der Soffin und damit der deutsche Staat werde in der Folge seine Sperrminorität von 25 Prozent aufgeben und seinen Anteil an der Commerzbank voraussichtlich unter 20 Prozent senken. Der Staat war nach der Lehman­-Pleite Mitte September 2008 in zwei Schritten bei der Bank eingestiegen.

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Geplant ist die Ausgabe neuer Aktien im Volumen von 2,5 Milliarden Euro mit Bezugsrechten für die bisherigen Anteilseigner. Die vom 22. Mai auf den 19. April vorgezogene Hauptversammlung soll das Vorhaben absegnen. Über die Bühne gehen soll die Transaktion dann von Mitte Mai bis Anfang Juni 2013.

Den Aktionären wird bei der Hauptversammlung zudem eine Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien im Verhältnis 10:1 zur Entscheidung vorgeschlagen. Dadurch würde die Zahl der ausgegebenen Aktien vor der Kapitalerhöhung auf 583 Millionen Stück von derzeit 5,83 Milliarden Stück sinken. Das poliert den Kurs der Papiere optisch auf und sichert die Kapitalerhöhung technisch ab.

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