Conneforde/Herrenhausen - Alles klar gemacht hat der Gemeinderat am Montagabend für die Ansiedlung der Firma Dieluweit Metallhandel im Gewerbegebiet Herrenhausen. Der Bebauungsplan Nr. 145 nahm im Gremium die letzte Hürde, ebenso die 115. Änderung des Flächennutzungsplans. Der Rat beschloss auch bereits die Erschließung eines Teils des B-Plan-Gebietes noch in diesem Jahr. Rund 409 000 Euro wird dies die Gemeinde kosten. Die Ausschreibung der Arbeiten wird nach Angaben aus dem Rathaus voraussichtlich im Oktober/November dieses Jahres erfolgen, danach sollen die Erschließungsarbeiten gleich beginnen, erklärte Bauamtsleiter Hans-Günter Siemen am Dienstag auf NWZ-Anfrage.
Die Firma Dieluweit Metallhandel, die derzeit ihren Sitz noch am Riedenweg in Conneforde hat, will bekanntlich nach Herrenhausen umziehen. In den Beratungen über eine Erweiterung am vorhandenen Standort war zuvor deutlich geworden, dass diese vor allem aus Lärmschutzgründen kaum realisierbar sein würde.
Auch in Herrenhausen wird es mit der Ausweisung der künftigen Dieluweit-Fläche als eingeschränktes Industriegebiet entsprechende Auflagen geben. Festgesetzt sind dort tagsüber maximal 72dB (A), nachts 50 dB (A). Der Bebauungsplan Nr. 145 umfasst auch bislang noch nicht genutzte Flächen für eine weitere Ansiedlung von Gewerbe sowie das Gebiet der dort bereits angesiedelten Christoffers Kulturbau, die ebenfalls von Conneforde nach Herrenhausen umgezogen war.
Die Erschließung des Gewerbegebietes von der Rosenberger Straße aus für besagte rund 409 000 Euro noch in diesem Jahr wird zunächst lediglich für die Dieluweit-Fläche im Norden des Gewerbegebietes erfolgen, eine weitere Erschließung werde dann kommen, wenn die übrigen, derzeit freien Flächen innerhalb des B-Plan-Gebietes ebenfalls mit Gewerbe besiedelt werden. Wie Bauamtsleiter Hans-Günter Siemen erklärte, gebe es bislang aber noch keine diesbezüglichen Pläne.
Von Einwohnern waren im Rahmen der öffentlichen Auslegung der Pläne keinerlei Anregungen vorgebracht worden, wurde bei den Beratungen auch im Bau- und Umweltausschuss am 11. September deutlich. Alle Beschlüsse zu diesem Thema fielen im Gemeinderat jetzt einstimmig
