New York - Weltweit agierende Unternehmen haben nach wie vor mit den Folgen des massiven Cyberangriffs von Dienstag zu kämpfen. Beim US-Logistikriesen FedEx war der weltweite Betrieb der Tochter TNT Express gestört. Der finanzielle Schaden könne „erheblich“ sein, warnte FedEx am späten Mittwoch. Bei der weltgrößten Reederei Maersk blieben Container-Terminals in mehreren Häfen lahmgelegt. Auch beim Nivea-Konzern Beiersdorf liefen noch nicht alle Systeme. „Wir haben Tag und Nacht gearbeitet, aber wir sind noch nicht über den Berg“, sagte Vorstandschef Stefan Heidenreich.
Die Schadsoftware hatte zunächst Dutzende Unternehmen und Behörden in der Ukraine befallen und erfasste dann auch Unternehmen in Europa und den USA.
