Schweewarden - Auf Hof Picksburg bei Schweewarden sollen wieder Störche heimisch werden. Dafür haben Schweewardens stellvertretender Ortsbrandmeister Peter Hoffmann und die Inhaber des gleichnamigen Seniorenheims, Gabriele Thierbach und Wilhelm Müller, die Initiative ergriffen. Mit Helfern und Unterstützung der Blexer Firma Fechner haben sie am Freitag drei neue künstliche Storchennester gebaut.

Der letzte Sturm hatte die Holzplattform des alten Storchennestes auf Hof Picksburg zerstört. Hier hatte sich zuletzt 2010 ein Storchenpaar niedergelassen, aber nicht gebrütet. Um künftig mehr als ein Paar durchreisender Störche zum Bleiben zu bewegen, hat die Gruppe jetzt nicht nur dieses Nest erneuert, sondern gleich auf einem weiteren Baum und auf einem ehemaligen Telefonmast verzinkte Stahlkonstruktionen mit Nestbegrenzung aus Weiden angebracht.

In früheren Jahren war der parkähnliche Bereich von Hof Picksburg stets Heimat für ein Storchenpaar und hier haben Störche auch häufig gebrütet, erinnert sich Helmut Hoffmann, Vater des stellvertretenden Ortsbrandmeisters. 2006 habe ein Storchenpaar hier drei Jungen aufgezogen.

Stellvertretender Ortsbrandmeister Peter Hoffmann hofft mit einem Augenzwinkern: „Vielleicht können die Störche auch für Nachwuchs bei der Feuerwehr sorgen.“