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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Rinderzucht: Das Emsland hat die schönsten Kühe

13.01.2012

OLDENBURG Kurz vor 15.30 Uhr strebt der Rinderzuchtwettbewerb „WEU-Konvent 2012“ dem Höhepunkt zu – im Scheinwerferlicht der abgedunkelten Oldenburger Weser-Ems-Halle werden die drei Finalisten für den Titel des „Grand Champion“ in die Arena geführt. Vorneweg mit der Nummer 176 die imposante Schwarzbunte „Loh Nastygirl“. Nach kurzer Bewertung steht für die Preisrichter Christian Fischer und Manfred Uhrig fest: „Es gibt nur eine Kuh, die den Titel mit nach Hause nehmen kann“ – und das ist diese „Loh Nastygirl“ aus dem Stall von Bernd Schulte-Lohmöller (Rhede/Kreis Emsland) mit ihrem „herausragenden Fundament“.

Großer Triumph für das Emsland: Auch die beiden anderen Finalisten kommen aus dem Westen des Verbandsgebietes der Weser-Ems-Union (WEU/Bad Zwischenahn): „SLH Goldro“ ebenfalls von Schulte-Lohmöller sowie „Loh Lynn“ von Andreas Lohmöller (Emsbüren).

Aber auch insgesamt sei der Auftrieb „hervorragend“, freut sich WEU-Verbandsgeschäftsführer Dr. Josef Pott. Es gebe „gute Möglichkeiten, sich zu orientieren“. Sehr gute Qualitäten seien bereits bei den Nachzuchten am Vormittag zu sehen gewesen, etwa vom WEU-eigenen Bullen „Cassano“, dessen Töchter bundesweit populär seien.

Die Gäste schauen beim Richten der einzelnen Klassen genau hin, hören sich die Beurteilungen – etwa zu Beckenstruktur, Rückenlinie, Euter – an und machen Notizen. Die Züchter bereiten ihre Tiere oft wochenlang vor, mancher „Champion“-Kandidat wird auch noch zu Fotograf Wilhelm Lemm geschickt. Der lässt sich viel einfallen, damit die Kühe „aufmerksam in die Kamera schauen“, wie er sagt.

Unter den 3500 Besuchern der Verbandstierschau seien viele aus anderen Bundesländern und sogar aus dem Ausland, berichtet WEU-Geschäftsführer Hartmut Zingel. An der Qualität der Tiere könne man sich geradezu „berauschen“, schwärmt er. Zingel freut sich, dass so viele junge Nachwuchszüchter sich „voll reinhängen“. Einige von ihnen seien an diesem Freitag (nach einer nächtlichen Busreise) bereits wieder in Lausanne bei einem Wettbewerb, um dort deutsche Halter zu unterstützen.

Diskussionsstoff auf der Fahrt gab es genug. Der WEU-Konvent zeige Jahr für Jahr, „wo unsere Leistungstiere anzusiedeln sind“, meint WEU-Vorstandsmitglied Gerd Wemken aus Wiefelstede (Ammerland). Auch könne man ganz gut einen Vergleich zum eigenen Bestand im Stall ziehen. Und nicht zuletzt würden bei der Großveranstaltung Erfahrungen ausgetauscht.

Zahlreiche regionale Firmen werben dort. Man wolle eben „präsent sein“, hieß es etwa beim Stallbauer Arntjen (Rastede).

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Den Züchtern ist das wichtig. Die Marktlage ist aktuell eigentlich so, dass sie gar nicht unbedingt „Öffentlichkeitsarbeit“ auf Schauen betreiben müssten – Tiere der WEU sind gefragt und bringen gute Preise. Aber es geht eben auch um „sportlichen Ehrgeiz“, sagt Hartmut Zingel.

 @ Bilder unter: http://www.NWZonline.de/fotos-wirtschaft NWZTV berichtet unter: http://www.NWZonline.de/nwztv

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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