Eine Menge organisatorisches Geschick ist gefragt, um eine Messe wie die Bau- und Handwerksmesse „Nordhaus“ auf die Beine zu stellen. Diverse Gespräche mit Ausstellern und Betrieben müssen geführt werden, bevor die Messetüren für das Publikum geöffnet werden können. Auch die Planung der Hallenbelegung darf dabei nicht zu kurz kommen. „Das kostet alles eine Menge Zeit. Aber es ist auch das Spannende an meinem Beruf: Man muss sehr viele Dinge gleichzeitig koordinieren können“, erklärt Messeleiterin Jana Julia Binder.
Die 29-Jährige hat nach ihrem Studium der Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Messe- und Kongressmanagement vor drei Jahren gleich einen Arbeitsvertrag bei der Weser-Ems-Halle bekommen und schon an diversen Messeprojekten wie der Blumenschau mitgewirkt.
„Das ist genau das, was ich machen wollte“, erklärt die Oldenburgerin, die für die nicht immer leichte Arbeit ihren Beruf als Speditionskauffrau aufgegeben hat. „Man muss flink sein und schnell Entscheidungen treffen können“, sagt sie, „sonst geht es vor Ort nicht weiter.“
Dass sie sich nach Messeende nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen kann, ist für Jana Julia Binder selbstverständlich. „Das Ende einer Messe ist der Anfang der Messe“, sagt sie – und klingt dabei kein bisschen wehmütig. Im Gegenteil: „Ich möchte das noch so lange machen wie möglich. Es macht sehr viel Spaß!“, blickt sie kommenden Aufgaben gelassen entgegen.eic
Jana Julia Binder
Messeleiterin
