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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Autohandel: „Das ist ein extremer Glücksfall“

18.07.2015

Oldenburg /Rheine Paukenschlag am Fahrzeugmarkt im Nordwesten: Die Übernahme der Rosier-Gruppe Nord (Oldenburg) durch die Automobilhandelsgruppe Senger aus dem westfälischen Rheine dürfte nicht nur viele Mitarbeiter überrascht haben.

Zum 1. Januar 2016 wechseln elf Autohäuser an acht Standorten im Nordwesten (Oldenburg, Wilhelmshaven, Wittmund, Aurich, Emden, Westerstede, Bad Zwischenahn und Friesoythe) den Besitzer, wie die beiden Unternehmen am Freitag offiziell bekanntgaben. Alle 670 Mitarbeiter der bisherigen Rosier-Gruppe Nord sowie der erst vor zwei Monaten von Rosier erworbenen Mercedes-Benz-Niederlassungen in Emden und Aurich werden von Senger übernommen. Zum Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben.

„Das Gesamtpaket hat den Ausschlag gegeben“, sagte Inhaber und Geschäftsführer Thomas Rosier am Freitag gegenüber dieser Zeitung. „Andreas Senger kam nach Bekanntgabe der Übernahme Emden/Aurich auf mich zu und unterbreitete ein stimmiges Konzept und Angebot, das für die Marke Mercedes-Benz, die Unternehmensgruppe Senger und für die Rosier-Gruppe Nord eine ideale Konstellation ergibt.“

Seit mehr als 15 Jahren seien die beiden Unternehmer etwa im Rahmen ihrer Tätigkeit im Vertreterausschuss für Mercedes-Benz eng verbunden und würden auch sonst in vielen Belangen im Autohandelsgeschäft eine ähnliche Linie verfolgen, meinte Rosier. „Es ist ein extremer Glücksfall, dass zwei gesunde Betriebe zusammenfinden“, sagte er.

Das Familienunternehmen Rosier kann auf eine Geschichte zurückblicken, die bis ins Jahr 1927 zurückreicht, als das Unternehmen in Menden im Sauerland gegründet wurde. Im Zuge der Übernahme der Firma Schwarting wurde der Hauptsitz der Rosier-Gruppe Nord 1989 nach Oldenburg verlegt. Mit 670 Mitarbeitern setzt die Gruppe 5800 Fahrzeuge ab und erwirtschaftet damit einen Umsatz von 300 Millionen Euro.

Die Senger-Gruppe (Umsatz: 800 Millionen Euro) zählt mit 38 Autohäusern an 32 Standorten in acht Bundesländern zu den größten Autohandelsgruppen in Deutschland. Schon in den vergangenen Jahren war Senger auf Expansionskurs und hatte etwa 2014 die Dr.-Vogler-Gruppe aus dem hessischen Bad Homburg gekauft.

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„Die Übernahme der Rosier-Gruppe Nord ist ein weiterer Schritt der Wachstumsstrategie der Senger-Gruppe“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Senger. Da das Einzugsgebiet der Senger-Gruppe im Emsland und im nördlichen Emsland direkt an das Marktgebiet von Rosier grenze, sei damit ein flächendeckender Mercedes-Benz-Vertrieb möglich. Ob die Rosier-Häuser ihren Namen beibehalten oder künftig unter „Senger“ firmieren würden, sei noch nicht entschieden, so ein Sprecher.

Thomas Rosier selbst will auch künftig im Autogeschäft bleiben und sich ganz seiner „Passion“, wie er sagt, widmen. In Oldenburg will er sich intensiv um den Handel und die Restauration von klassischen Mercedes-Benz-Fahrzeugen kümmern.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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