Rund ging es am Pfingstmontag bei der Saisoneröffnung der Moorerlebnisroute in Scharrel. Und die Organisatoren hatten alle Hände voll zu tun. Mehr noch: Mit so manchem Gast mussten sie im Laufe des Tages anstoßen. Schließlich hatte man extra den „Mooritz-Likör“ im Angebot. Das wiederum hatte zur Folge, dass Projektkoordinator Hans Bunger gegen Mittag „unbedingt etwas essen“ musste. Immerhin soll das Getränk nach Angaben der Anbieter rund 30 „Umdrehungen“ haben. Und auch dem Ersten Gemeinderat Eberhard Lüpkes sowie SPD-Ratsmitglied Karl-Peter Schramm schien es zu munden. Die durften immerhin mit den netten Damen vom Touristik-Büro, Ilona Feldmann-Park und Agnes Janßen anstoßen. Natürlich rein dienstlich. Sozusagen damit die
Saison ein voller Erfolg wird. Na denn: Prost!
Tausende junge Leute strömten am Pfingstsonntag nach Tange zum Frühtanz, um einen „Titan des deutschen Schlagers“ zu erleben. Costa Cordalis mit seinem Sohn Lukas und seiner Tochter Kiki begeisterte die Fans. Von so viel Begeisterung war sogar der erfolgsverwöhnte Barde aus Griechenland beeindruckt: „Der Auftritt war unglaublich. Die Leute hier sind wirklich sehr nett.“ Er sei zum ersten Mal hier. „Eine tolle Gegend. Hier ist man noch mit der Natur ,per du‘. Gern würde ich hier ein paar Wochen Urlaub machen und die vielen Radwege nutzen“, so Cordalis im NWZ -Interview. Ganz nett fanden die Fans seine Kids, die ja schon erwachsen sind. Aber wer ist denn nun eigentlich „Anita“, die so voller Leidenschaft von ihm besungen wird? Diese Geheimnis konnte das NWZ -Interview auch nicht lüften .
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Er war zweifellos der Star der Eröffnung des Kletterparks-Nord in Thüle am vergangenen Freitag: Pater Hubert Kasselmann, der den Park weihte, wie das hierzulande so üblich ist, sorgte mit seinem trockenen Humor und einer besonders reichlichen Weihwassergabe für viel Heiterkeit bei den Gästen. Bei der Auswahl der Utensilien für den feierlichen Weihungsakt sei ihm von seiner Haushälterin abgeraten worden, den von ihm favorisierten Weihwasser-„Wedel“ zu benutzen. Kasselmann ließ sich dennoch nicht davon abhalten, erklärte den Gästen dafür aber noch vor dem Weihungsakt die Hintergründe, die ihn zu dem ungewöhnlichen Hilfsmittel, das fatal an eine Klobürste erinnert, hatten greifen lassen. Er habe nach einer individuellen Lösung gesucht, weil der vom kirchlichen Versand angebotene Wedel mit Metallkopf, Schwamm und kleinen Löchern nicht nur, so Kasselmann, „äußerst unzweckmäßig“, sondern für die Gläubigen auch noch
riskant sei. „Dauernd fliegt die Metallkugel vom Stiel und durch die Gegend. Am Ende kriegt sie noch jemand an den Kopf“, fürchtete der Steyler Missionar, der viele Jahre in Südamerika zugebracht hatte. Wegen der eindeutigen Mängel der offiziellen kirchlichen Ware habe er sich für dieses besondere Aspergill – so nennt sich das kirchliche Spritzgerät – entschieden. Und nicht nur das: Kasselmann ließ die Fasern des Aspergill-Kopfes vom Friseur schneiden, damit sie leicht in einen silbenen Selktkübel passen, den der Thüler Pater als Weihwasserbehältner nutzt. Einen weiteren Vorteil hat das Weihgerät außerdem: Es sorgt für einen besonders kräftigen Weihwasserguss. Das bekamen die zahlreichen Gäste der Eröffnungsfeier auch gleich zu spüren.
Beste Wünsche erhielten bei der Eröffnungsfeier für den Kleterpark-Nord Ruth und Wolfgang Placke auch von der Stadt Friesoythe. Bürgermeister Johann Wimberg hatte eine besondere Stadtkarte als Gastgeschenk für das Betreibereherpaar mitgebracht. Darauf war der Kletterpark ganz leicht zu finden. Für ortsfremde Gäste der Anlage am Auslaufbauwerk an der Thülsfelder Talsperre wird das nicht ganz so einfach sein. Das Straßenbauamt entfernte die Hinweisschilder an der B 72 wieder. „Nicht genehmigt“, hieß es lakonisch von der Bürokratie. Da muss nun noch nachgebessert werden, denn sonst scheitert die an sich gute Idee schon daran, dass Gäste einfach dort nicht hinfinden. Da wird wohl der Landrat wieder vermittelnd einspringen müssen. Hans Eveslage ließ sich die Teilnahme an der Eröffung des
Kletterparks nicht nehmen, obwohl seine Frau an diesem Tage Geburtstag feierte. Auch das sagt etwas darüber aus, wie wichtig der Erfolg des Parkes im Kreis Cloppenburg genommen wird. In den Parcours wagte sich aber weder Hans Eveslage noch ein anderer der Ehrengäste. Kein Wunder, denn ganz so leicht, wie man sich das auf den ersten Blick vorstellt, ist es gar nicht, sich in bis zu 15 Metern Höhe wie Tarzan durch die Bäume zu bewegen. Da dache mancher – Weihe hin, Weihe her – wohl auch daran, lieber kein Risiko einzugehen, und sei es nur das Risiko, vielleicht da oben keine ganz so gute Figur zu machen.
Fortuna auf ihrer Seite hatte Annegret Schlangen, sie gewann eine nagelneue Küche im Wert von 7500 Euro. Friesoythes Küchentreff, Industriestraße 1 hatte anlässlich der Maitage unter dem Motto „Wir ziehen um“ eine große Küchenverlosung ins Leben gerufen. Das neue Geschäftsgebäude des Friesoyther Küchentreffs wurde im Industriegebiet West, Elbestraße 32, errichtet.
Unter den vielen Teilnehmern durfte Patrik Greten, Sohn der Geschäftsinhaber Theodor und Angelika Greten die Gewinnerin ermitteln.
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