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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Das Wetter in Neuengland

18.04.2017

Wenn Zurückrudern eine olympische Disziplin wäre, wäre Donald Trump die Goldmedaille wohl kaum zu nehmen. Egal ob Syrien-Politik oder die gestern noch „obsolete“ oder heute nicht mehr obsolete Nato, der neue US-Präsident wechselt seine Meinung zuweilen schneller als andere ihr Hemd. Die „Washington Post“ verglich Trumps Positionen gar süffisant mit dem Wetter in Neuengland: „Wenn du es nicht magst, dann warte einfach ein paar Minuten.“

In dieser Woche darf man gespannt darauf schauen, wie Trump zu zwei weiteren internationalen Organisationen steht. In Washington findet die Frühjahrstagung von Weltbank und IWF statt – die erste, bei denen auch die neue Trump-Regierung dabei ist. Bislang war das Verhältnis zwischen den beiden Organisationen und Trump eher von Reibereien geprägt: Der Weltbank würde er gern die Mittel kürzen, und dem Freihandels-Credo setzte er seinen „America-First“-Protektionismus entgegen. Ob das so bleiben wird?

Ebenfalls mit einer Mischung aus Hoffen und Bangen schaut man bei VW in Richtung USA. Am Freitag will der zuständige Richter Sean Cox in Detroit bekanntgeben, ob er im strafrechtlichen US-Verfahren um manipulierte Abgaswerte einem Vergleich zwischen VW und dem US-Justizministerium zustimmt.