NWZ
-Podiumsdiskussion in Steinhausen deutlich.Zunächst einmal will Krettek die Einnahmen der Gemeinde mit dem Bau einer eigenen Anlage im Norden Bockhorns verbessern. So weit, so gut, Meinen wies aber darauf hin, dass diese Mühlen drei bis vier Millionen Euro kosten: „Das muss sich auch rechnen.“
Aber dann kam eine Windböe aus dem Untergrund. Nach Aussage von Thorsten Krettek gibt es Bestrebungen, im Süden der Gemeinde, in Grabstederfeld und Bredehorn, Windkraftanlagen zu errichten. Meinen entgegnete: „Ob im Süden etwas geplant ist, weiß ich nicht.“ Diese Ideen habe es früher gegeben, daraufhin sei in den 1990er Jahren eine Potentialstudie für die Gemeinde Bockhorn erstellt worden, im Norden Windparks zu errichten, um eine „Verspargelung“ der Landschaft zu verhindern.
Krettek ließ nicht locker: „Es gibt eine Vorplanung für Grabstederfeld, Rat und Verwaltung wissen davon.“ Meinen, stellvertretender Bürgermeister im Amt, wiederholte: „Ich weiß nichts.“ Sofort stand Hermann Quathamer von der Dorfgemeinschaft Bredehorn auf: „Wir wollen bei uns keine Verspargelung.“ SPD-Ratskandidat Diedrich Loers erklärte: „Wenn wir irgendwas in Grabstederfeld wollen, sollten wir vorher mit den Bürgern reden.“
Auch Dr. Wilfried Heiber, Bürgerverein Steinhausen, hatte da ein Anliegen: „Die bisherige Planung für die Windparks im Norden ist unter Hintanstellung von Vorstellungen der Bürger, von Natur-, Landschafts- und Denkmalschutz erfolgt.“ Er wollte von den Kandidaten wissen, ob sie den Ausbau der Parks über die bestehenden Mühlen hinaus unterstützen würden. Krettek: „Ich werde eine Erweiterung nicht forcieren.“ Meinen: „Es kommen noch weitere Mühlen im Rahmen der laufenden Verfahren. Diese sind durch den Gemeinderat abschließend beplant.“
