Bösel - Im vergangenen Jahr spendete der Böseler Verein zur Förderung des Sports vier Defibrillatoren, die an den Sportstätten der Gemeinde – der BiB-Arena, der Turnhalle Jahnstraße, der Turnhalle Petersdorf sowie der Tennishalle – angebracht wurden. Zwei weitere dieser Geräte, die durch Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden können, hängen, wie berichtet, in der Schießhalle und im Rathaus.
Gesundheitliche Vorfälle hatten in der Vergangenheit dazu geführt, die Schockgeber anzuschaffen, erklärt Rainer Behrens, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Sports. „Die Vereine aus Bösel hatten diesen Schritt zusammen angeregt“, sagt Behrens.
Auch ein Jahr später erhalten der Vorsitzende und seine Mitstreiter immer wieder Lob für die Umsetzung dieser Idee. Besonders das Einführungsseminar zur Nutzung der Defibrillatoren, das von einem Rettungssanitäter geleitet wurde, war gut besucht und erhielt viel Zuspruch. „Von jedem Verein und der Gemeindeverwaltung war mindestens ein Vertreter anwesend. Wenn genügend Personen den Wunsch äußern, werden wir das Seminar wiederholen“, sagt Behrens.
Es sei wichtig gewesen, den Menschen die Angst zu nehmen, die Geräte zu nutzen. Deshalb wurden Fabrikate angeschafft, die sich den Anwendern selbst erklären: Sobald das Gerät geöffnet wird, erteilt es klare und einfach formulierte Anweisungen, wie zu verfahren ist.
Zum Einsatz kamen die Lebensretter zum Glück noch nicht. Aber man habe ein gutes Gefühl, wenn die Geräte vor Ort seien und Personen damit fachgerecht umgehen könnten, falls es einmal zu einem wirklichen Notfall komme, sagt Rainer Behrens.
