Barßelermoor - Fast noch mehr als über die Geschenke zu Heiligabend freuten sich die Geschwister Franziska und Leonie Blömer sowie ihre Freundin Samira Mense über die Straßenbeleuchtung am Geh- und Radweg an der Westmarkstraße in Barßelermoor, an der sie zu Hause sind.
Radweg zu dunkel
Sozusagen als Weihnachtsgeschenk stellte die Gemeinde Barßel die Beleuchtung noch rechtzeitig vor dem Fest fertig. Die drei Schülerinnen des Schulzentrums Barßel hatten vor etwa zwei Jahren die Initiative ergriffen und bei der Gemeinde einen Antrag auf Erstellung einer Beleuchtung an der Westmarkstraße gestellt. Die Mädchen beklagten sich gegenüber der Gemeinde darin, dass es in den Morgen- und Abendstunden sehr dunkel auf dem Radweg sei. Ganz zu schweigen von den Schäden im Straßenbelag. „Was lange wehrt, wird endlich gut“, meinte die 14-jährige Franziksa Blömer. Sie würden sich freuen, dass sie morgens nicht mehr im Dunkeln mit dem Rad zur Schule fahren müssen, betonen die elfjährige Leonie Blömer und die zwei Jahre ältere Freundin Samira Mense. Auch die Schäden im Radweg sind größtenteils behoben.
„Wir haben die Beleuchtung von der Wiesen- bis zur Haselstraße ausgebaut. Das sind rund 440 Meter“, sagte Heinz-Georg Coners vom Bauamt der Gemeinde Barßel. Aufgestellt wurden 14 Lampen, die mit einer modernen LED-Leuchte ausgestattet sind. Unverständlich ist allerdings den Eltern Lothar und Sabine Blömer, warum die Beleuchtung bei der Haselstraße endet und nicht bis zur Einmündung der Straße „Am Deich“ durchgezogen wurde. „Das sind nur noch gute 200 Meter. Das hätte doch Sinn gemacht“, so die Eltern.
Etwa 18 000 Euro
Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch an der Deichstraße von der Kreuzung Hauptstraße bis zur Einmündung „Lerchendamm“ auf einer Länge von rund 250 Metern eine Beleuchtung installiert (die NWZ berichtete). Hier wurden acht Lampen aufgestellt. „Von morgens 6 bis abends 23 Uhr bringen die Lampen Licht in die Dunkelheit“, so Coners. Etwa 18 000 Euro haben die beiden Maßnahmen gekostet.
