NWZ
. Derzeit arbeite seine Behörde den Erörterungstermin von Mitte Januar im Rathaus ab (dieNWZ
berichtete). Gerade jetzt seien die Umweltverträglichkeitsprüfung und das Monitoring in Arbeit. Zur Umweltverträglichkeitsprüfung habe das Amt eine weitere Stellungnahme vom Landkreis angefordert.Der Landkreis – er ist Eigentümer der von der Xstrata-Zink GmbH betriebenen Deponie – habe inzwischen den Antrag zurückgezogen, Abwasser von der Deponie in umliegende Gewässer einleiten zu dürfen, sagte Kulisch weiter. Xstrata werde das Wasser auf dem Werksgelände wiederverwerten.
Der Kreislandvolkverband Wesermarsch wartet derweil auf das Protokoll des Erörterungstermins, sagte dessen Geschäftsführer Manfred Ostendorf. Der Verband hat ebenfalls eine Einwendung gegen die Erweiterung der Deponie eingereicht. Wichtigste Bedenken sind die Standfestigkeit des Endlagers und eine mögliche Feinstaubbelastung der Bauernhöfe in der Nachbarschaft durch die künftig festen Abfallstoffe, die dort eingebaut werden sollen.
„Wir nehmen die Angelegenheit sehr ernst“, betonte Ostendorf. „Aber wir halten uns öffentlich noch zurück.“
