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Deponie Planbeschluss steht bis spätestens Ende April

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SCHWEEWARDEN - Das staatliche Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg rechnet in den nächsten vier bis sechs Wochen mit einem Planfeststellungsbeschluss für die Erweiterung der Deponie Galing. Das sagte der Abteilungsleiter Walter Kulisch auf Anfrage der

NWZ

 . Derzeit arbeite seine Behörde den Erörterungstermin von Mitte Januar im Rathaus ab (die

NWZ

  berichtete). Gerade jetzt seien die Umweltverträglichkeitsprüfung und das Monitoring in Arbeit. Zur Umweltverträglichkeitsprüfung habe das Amt eine weitere Stellungnahme vom Landkreis angefordert.

Der Landkreis – er ist Eigentümer der von der Xstrata-Zink GmbH betriebenen Deponie – habe inzwischen den Antrag zurückgezogen, Abwasser von der Deponie in umliegende Gewässer einleiten zu dürfen, sagte Kulisch weiter. Xstrata werde das Wasser auf dem Werksgelände wiederverwerten.

Der Kreislandvolkverband Wesermarsch wartet derweil auf das Protokoll des Erörterungstermins, sagte dessen Geschäftsführer Manfred Ostendorf. Der Verband hat ebenfalls eine Einwendung gegen die Erweiterung der Deponie eingereicht. Wichtigste Bedenken sind die Standfestigkeit des Endlagers und eine mögliche Feinstaubbelastung der Bauernhöfe in der Nachbarschaft durch die künftig festen Abfallstoffe, die dort eingebaut werden sollen.

„Wir nehmen die Angelegenheit sehr ernst“, betonte Ostendorf. „Aber wir halten uns öffentlich noch zurück.“

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