Auf einen elterlichen Rat zu hören, ist oftmals nicht das Schlechteste. „Dafür bist du doch viel zu sensibel“, meinte die Mutter von Ute Wachs damals, als sie ihren Eltern den Berufswunsch, Altenpflegerin zu werden, kund tat. Die Mutter riet ihr aus besagtem Grund von der Arbeit im Seniorenheim ab. „Ich wollte aber ganz bestimmt beruflich viel mit Menschen zu tun haben“, hatte sich Ute Wachs in den Kopf gesetzt. Denn schon als Schülerin hatte sie Jugendgruppen geleitet und am Wohnort in Hude in Jugendeinrichtungen gearbeitet. Mit Menschen hat sie mittlerweile reichlich zu tun – in ihrem schließlich gewählten Beruf der Schwimmmeistergehilfin in den Ganderkeseer Bädern. Im Wildeshauser Krandelbad absolvierte sie Ende der 80er Jahre die dreijährige Ausbildung dazu. Dass das Leben manchmal von Höhen und Tiefen gekennzeichnet ist, so wie das Meer von Flut und Ebbe, hat Ute Wachs auch gelernt. „Es geht immer weiter. Ich bin ein Stehaufmännchen“, bekennt sie.

Ganze 14 Jahre ist die Huderin nun schon in Ganderkesee tätig und sie liebt ihre Arbeit immer noch. „Das Schöne am Job ist, dabei mit allen Altersgruppen, von Babies bis zu den Senioren, zusammenzukommen“, freut sie sich. Trotz Wochenend- und Schichtdienst – sich beruflich aus Ganderkesee weg zu orientieren kommt für Ute Wachs überhaupt nicht in Frage. „Ich mag das überschaubare Arbeiten hier “. So war Mutters Rat wohl doch goldrichtig.

Mit Leichtathletik, Handball, natürlich auch Schwimmen, hält sie sich fit. Den Winter über erteilt sie im Hallenbad am Steinacker Kurse in Aquafitness und -jogging. „Ein Traummann ist aber bislang noch nicht vor mir aufgetaucht“, verrät die sportliche 35-jährige Singlefrau.

Ute Wachs

Schwimmmeister-


Gehilfin