Ganderkesee/Hude - Mehr Umsatz bei ungefähr gleichbleibenden Kosten, so die Bilanz von Uwe Nordhausen, Geschäftsführer des Zweckverbands Kommunalservice NordWest, bei der 19. Sitzung der Verbandsversammlung am Donnerstag.

„Wir verstehen uns als Treuhänder für den nachhaltigen und wirtschaftlichen Einsatz öffentlicher Mittel“, betonte Nordhausen gegenüber der Versammlung, bestehend aus Vertretern der Gemeinden Hude und Ganderkesee sowie des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV). Zwar gebe es immer Möglichkeiten der Optimierung, man sei aber mittlerweile fast optimal aufgestellt, um die übertragenen Kernaufgaben zu erfüllen.

So sei fast der komplette Fahrzeugbestand modernisiert, vor allem nach dem Gesichtspunkt „Flexibilität durch Standardisierung“. Das bedeute beispielsweise, dass man nicht mehr auf Fahrzeuge setze, die nur für einen Zweck eingesetzt werden können, sondern auf Trägerfahrzeuge, die verschiedene Werkzeuge aufnehmen können. Das Ziel: möglichst effizienter Einsatz mit wenigen Zeiten, in denen die Maschinen ungenutzt in der Halle stehen.

„Wir haben 2014 die Umsatzmarke von 5 Millionen Euro geknackt“, so Sven Jessen vom Kommunalservice. 2015 sei man bereits im Bereich von 5,5 Millionen Euro Umsatz gewesen. „Und das bei einer kaum vorhandenen Kostensteigerung, trotz neuer Aufgaben seit Gründung des Zweckverbands.“ Ausgelastet und fast optimal aufgestellt sei der Kommunalservice, betonte Uwe Nordhausen. „Wir haben immer etwas mehr Arbeit, als wir brauchen.“

Neben Faktoren wie geringeren Unterhaltungskosten durch neue Technik – wie LED-Straßenbeleuchtung – und einem effizienteren Fuhrpark machen Uwe Nordhausen und sein Team auch die höhere Mitarbeiterzufriedenheit für den Erfolg des Zweckverbands verantwortlich. So wurde erst Anfang des Jahres ein 200 Quadratmeter großer Neubau, der unter anderem moderne Sozialräume enthält, fertiggestellt. Die gleiche Fläche wurde zudem im Altbestand renoviert.


„Die Zeiten der alten Bauhöfe sind vorbei“, betonte Bürgermeisterin Alice Gerken und auch Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew stimmte in das Loblied ein: „Der Zweckverband ist eine Erfolgsgeschichte, auch wenn es sicher noch Grund zur Verbesserung gibt.“