Cloppenburg - Der Cloppenburger Fahrradhersteller Derby Cycle hat zum Abschied von der Börse einen gemischte Bilanz präsentiert. Wie aus dem jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht für 2011/12 hervorgeht, profitierte das Unternehmen vom Boom bei Elektrofahrrädern und konnte mit 104 000 Stück erstmals die Marke von 100 000 übertreffen (Vorjahr: 87 000). Die Gesamtzahl der verkauften Räder ging indes von 482 000 auf 474 000 zurück.

Dank der gestiegenen Absatzzahlen bei Elektrorädern und einer fortschreitenden Internationalisierung konnte der nach eigenen Angaben umsatzstärkste Fahrradhersteller Deutschlands seine Umsätze um zwölf Prozent auf 263,7 Millionen Euro steigern. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (Ebit) verringerte sich um 19,4 Prozent auf 15,8 Millionen Euro.

Als Grund nannte Derby Cycle u.a. dem schwachen Euro sowie die schlechten Witterungsbedingungen in der Saison, die für einen Preisdruck in den Märkten sorgten. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 630 auf 756.

Derby war 2012 von der niederländischen Pon Holding übernommen worden.