Ihrem Artikel über den Zustand und die dringende Erfordernis einer Sanierung und teilweise auch eines Neubaus von Straßen und Wegen in Bookholzberg stimme ich voll zu. Ich rede nicht von der Ortsdurchfahrt, die ja zum Großteil vom Bund finanziert wird. Ich möchte zusätzlich den Artikel noch um das Straßen- und Wegenetz im Ortsteil Neuenlande ergänzen. Dort findet jedes Jahr aufs Neue eine „Schlimmverbesserung“ statt. Mit schwerem Gerät wird die Oberfläche der unbefestigten Straßen aufgewühlt und unzulänglich oder gar nicht gewalzt, das erledigen die Anwohner mit ihren Pkw oder der Landwirt mit seinem Trecker.
Aktuell die Strasse Hörspe. Dort wurde Recyclingmaterial aufgebracht und so verteilt, dass sich links und rechts der Strasse kleine Erdwälle auftun. Der Wegesrand ist endgültig zerstört. Regenwasser kann nun gar nicht mehr abfließen. Die Schlaglöcher sind jetzt in der Anzahl mehr und auch größer als vor der „Sanierung“.
Diese Maßnahmen werden über Steuergelder finanziert. Eine von der Gemeindeverwaltung beauftragte und auch bezahlte Leistung sollte auch einer Schlussabnahme durch einen Mitarbeiter des Fachausschusses unterzogen werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Abnahme erfolgt ist. Wenn ja, dann sicher nicht von einem fachlich qualifizierten Verwaltungsmitarbeiter.
Ich frage die Verwaltung: Wann ist einer ihrer Mitarbeiter einmal in Neuenlande gewesen und hat sich den desolaten Zustand der Straßen angesehen? Warum auch, wenn sich der Rathausplatz doch direkt am Arbeitsplatz befindet und vom Fenster aus begutachtet werden kann.
