• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Trump erhöht Druck auf General Motors

28.11.2018

Detroit Die geplante Streichung Tausender Arbeitsplätze und mögliche Schließung mehrerer Werke beim größten US-Autobauer General Motors (GM) bringt Präsident Donald Trump in Rage. Der Regierungschef reagierte äußerst verärgert auf die Ankündigungen des GM-Managements, erheblich Stellen abzubauen, und drohte mit Konsequenzen.

„Sie sollten dort verdammt noch mal schnell eine neue Fabrik eröffnen“, sagte Trump dem „Wall Street Journal“ zum bevorstehenden Aus eines großen Standorts im Bundesstaat Ohio. Er habe GM-Chefin Mary Barra bei einem Gespräch am Sonntag erklärt, sie habe „ein Problem“, sollte das Werk dauerhaft geschlossen bleiben.

Er habe Barra außerdem aufgefordert, die Autoproduktion in China zu stoppen. Vor Reportern in Washington erklärte Trump, die USA hätten viel für GM getan – und man sei in der Lage, großen Druck auf den Konzern mit Hauptsitz in Detroit auszuüben.

Das Unternehmen hatte angekündigt, die heimische Produktion zu drosseln und deshalb Personal entlassen sowie einige Fertigungsstätten dichtmachen zu wollen. Als Hauptgründe gelten der schwächelnde US-Absatz bei kleinen Pkw und gestiegene Materialkosten.

Wichtige Vorprodukte für die Autoindus­trie wurden aber etwa auch durch die von Trump selbst eingeführten Sonderzölle auf Stahl teurer. Das Sparprogramm soll GM fit für die Zukunft machen und die Kosten senken. Barra begründete es mit der Notwendigkeit, sich verändernden Marktbedingungen anzupassen. Auch GM muss Milliarden in den Ausbau der Elektromobilität stecken.

Erzrivale VW hatte kürzlich einen riesigen Investitionsplan aufgesetzt, asiatische Konkurrenten sind ebenfalls im Rennen. Das Geld hierfür müssen die Autokonzerne zusätzlich verdienen und teils an anderen Stellen einsparen. Es gehe darum, „das Unternehmen für langfristigen Erfolg zu positionieren“, sagte Barra.

GM will verkaufsschwache Modelle einstellen und sich künftig stärker auf innovative Bereiche wie E-Autos und das autonome Fahren konzentrieren. Ein tiefgreifender Umbau sei nötig, erklärte Barra. In den USA und Kanada könnten bis Ende 2019 fünf Werke geschlossen werden – rund 6000 Arbeiter würden dann ihre Jobs verlieren. Insgesamt könnte der Stellenabbau laut US-Medien fast 15 000 Mitarbeiter betreffen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.