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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Deutlich früher als geplant in der Werft

29.07.2011

WILHELMSHAVEN Mit frischem Anstrich präsentiert sich der Dampftonnenleger „Kapitän Meyer“ derzeit auf dem Gelände der Neuen Jadewerft im Nordhafen – deutlich früher als ursprünglich von der Stadt Wilhelmshaven, der Eigentümerin des historischen Schiffes, vorgesehen.

Doch dem Vernehmen nach nutzte die Segelkameradschaft Klaus Störtebeker die Gelegenheit der freien Kapazitäten in der Werft aus; zum vorgesehenen Termin wäre alles ausgelastet gewesen.

Der Segelverein kümmert sich seit 25 Jahren ehrenamtlich um die Pflege des alten Schiffes. Und erhältlich jährlich von der Stadt 15 000 Euro für den Unterhalt der „Meyer“. Dieser Betrag und die viele ehrenamtliche Arbeit der Segelkameraden reichte offensichtlich nicht aus, um das alte Dampfschiff dauerhaft „am Leben“ zu halten: Zum JadeWeserPort-Cup 2010 blieb es erstmals am Bontekai liegen, nichts ging mehr. „SOS!“, hieß es damals.

Einstimmig hatte der Rat der Stadt im Frühjahr dieses Jahres einen Zuschuss von bis zu 180 000 Euro zur Grundsanierung des ehemaligen Tonnenlegers beschlossen. Zudem will die Segelkameradschaft mit viel ehrenamtlicher Leistung Arbeiten an Bord übernehmen: so wollen sie unter anderem das Holzdeck selbst erneuern und die Lüfterhutzen sanieren. Leistungen, die etwa einem Wert von 200 000 Euro entsprächen, heißt es. Außerdem wolle der Verein Sponsorengelder in sechsstelliger Höhe einwerben. Ziel des Projektes sei es, so die Stadt, die „Kapitän Meyer“ wieder fit zu machen „für Fahrten in küstennahen Gewässern“.

Eine positive Nachricht gab es gerade vom zuständigen Bundesverwaltungsamt. Die vier von der Stadt beantragten Bürgerarbeitsplätze wurden zum 1. September genehmigt. Der Auswahl geeigneter Arbeitskräfte für anstehende Sanierungsarbeiten auf der „Kapitän Meyer“ stehe damit nichts mehr im Wege, sagte eine Sprecherin der Stadt auf Anfrage.

Ende 2010 hatte ein Sachverständiger das 1950 gebaute Schiff in Augenschein genommen und dabei unter anderem festgestellt, dass es Leckstellen im Rumpf gibt.

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