Greifswald/Cloppenburg - Aufatmen bei den Geflügelhaltern: Die Zahl der Vogelgrippe-Ausbrüche und Funde von infizierten Wildvögeln in Deutschland geht deutlich zurück. Laut Friedrich-Loeffler-Institut gab es zuletzt einen Ausbruch in einem Geflügelbetrieb am 6. April in einem Putenbestand im Landkreis Cloppenburg. Vereinzelt würden noch infizierte Wildvögel gemeldet, seit 4. April waren es vier Stück.

Dennoch wollen die Forscher noch keine Entwarnung geben. Die vereinzelten Meldungen – vor allem in Gebieten mit lokalen Epidemien – wiesen darauf hin, dass der Erreger weiter in der Umwelt sei.