Detroit - Neuer Monat, altes Bild: Die Amerikaner geben viel Geld für Neuwagen aus, doch Volkswagen verliert weiter an Boden. Im März sanken die Verkäufe der Marke mit dem VW-Logo, wie berichtet, im Jahresvergleich um 10,4 Prozent auf 26 914 verkaufte Autos, wie der Konzern mitteilte. Damit fiel das Minus zwar nicht ganz so deutlich aus wie im Vormonat, allerdings hatte der März 2016 auch zwei Verkaufstage mehr.
Besser lief es bei der VW-Oberklassetochter Audi. Die Ingolstädter verkauften 18 392 Wagen und damit 7,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der ebenfalls zum Volkswagen-Konzern gehörende Luxus-Anbieter Porsche wurde 0,7 Prozent mehr Fahrzeuge los.
Die deutschen Premiumhersteller BMW und Daimler taten sich hingegen schwer. Bei den Bayern sackten die Verkäufe um 13,3 Prozent auf 34 795 Autos ab. Daimler verbuchte ein Minus von 3,6 Prozent auf 31 715 Autos.
Dabei zeigt sich der US-Markt, der 2015 mit knapp 17,5 Millionen verkauften Neuwagen einen Absatzrekord verbuchte, eigentlich weiter recht robust. Vorläufigen Berechnungen des Fachblatts „Automotive News“ zufolge steigerte die Branche ihren Absatz im März um knapp vier Prozent auf 1,49 Millionen Fahrzeuge.
Ford und Fiat Chrysler brachten je acht Prozent mehr Neuwagen auf die Straße als im Vorjahr. Noch deutlicher legten Nissan mit 13 Prozent und Honda mit elf Prozent zu. Nicht ganz so rund lief es beim US-Branchenführer General Motors, der nur ein Plus von 0,9 Prozent verbuchte.
