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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bilanz: Deutsche Bullen auf Weg nach Indien

28.03.2015

Wardenburg /Verden /Bad Zwischenahn Weiter in der Erfolgsspur – so überschreibt die in Niedersachsen und Sachsen starke Rinderzucht- und Vermarktungsorganisation Masterrind (Verden) ihre Zusammenfassung zum Geschäftsjahr 2013/2014.

Neu hinzugekommen war als Gesellschafter die Weser-Ems-Union aus Bad Zwischenahn, die in weiten Teilen des Nordwestens tätig ist. Im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen der beiden Vorgängerorganisationen habe Masterrind in der neuen Konstellation den Umsatz 2013/2014 um 2,8 Prozent auf 182 Millionen Euro steigern können, trotz schwächerer Preise im wichtigen Viehvertrieb. Das teilte Geschäftsführer Dr. Josef Pott anlässlich einer Vertreterversammlung in Wardenburg mit. Alle wichtigen Bereiche würden bereits „im Routinemodus“ laufen.

Der Tiervertrieb legte den Angaben zufoge um 3,1 Prozent auf 123,1 Millionen Euro zu. Wachstum gab es auch u.a. beim Handel mit Rindersamen einschließlich Besamungsservice (plus 1,3 Prozent auf 45,3 Millionen Euro).

So wurden bei Masterrind 2013/2014 insgesamt 1,153 Millionen Besamungen „fakturiert“ – ein Plus von 1,5 Prozent. Das Erbgut aus der Zucht- und Vermarktungsorganisation und ihren Betrieben war auch im Ausland stark gefragt. „Der Spermaexport knackte die Marke von einer Million verkauften Portionen“, meldete Masterrind. Der Umsatz sei hier um 30,6 Prozent (auf 3,3 Millionen Euro) ausgeweitet worden. Wichtige Märkte sind die Türkei und Rumänien, aber auch Österreich, Frankreich, Italien und die Niederlande. Neu seien Kontakte nach Indien. Kürzlich seien 76 junge Zuchtbullen auf die Reise geschickt worden. „Nach einer Quarantäne in Kalkutta und Madras werden sie auf verschiedenen Besamungsstationen im Lande zum Einsatz kommen“, kündigt Masterrind an.

Bei der Vermarktung von Vieh wurde die Zahl der verkauften Tiere um 9,8 Prozent gesteigert. 146 196 Tiere seien gehandelt worden, das seien 582 pro Werktag, berichtete Pott nicht ohne Stolz. Allerdings sei die Preisentwicklung vor dem Hintergrund gedrückter Schlachtpreise „unbefriedigend“ gewesen. Starke Exportnachfrage (plus 21,7 Prozent) etwa aus Nordafrika, Osteuropa und Asien habe die Preise in diesem Bereich aber „leicht unter Vorjahresniveau“ stabilisieren können.

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Im Ausblick von Materrind hieß es, das wirtschaftliche Umfeld werde nach Auslaufen der Milchquote (1. April) für die Mitgliedsbetriebe „nicht einfacher“. Hinzu kämen weltpolitische Entwicklungen. Unterm Strich werde 2014/ 2015 keine nennenswerte Umsatzsteigerung erwartet.

Das Geschäftsjahr sei mit flotter Exportvermarktung gestartet und seit Februar seien deutlich steigende Zuchtviehpreise spürbar, hieß es. Im Laufe des Jahres müsse „mit einem sich deutlich verknappenden Angebot an Rindern für die Milcherzeugung gerechnet werden“.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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