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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Industrie: Deutscher Automarkt weiter auf Hochtouren

03.08.2011

HAMBURG Die Autohersteller widerstehen allgemeinen Abkühlungstendenzen in der Wirtschaft und haben auch im Juli in Deutschland ein robustes Wachstum von zehn Prozent auf 261 000 Neuzulassungen hingelegt. Von Januar bis Juli sind damit knapp 1,88 Millionen Wagen neu auf die Straßen gekommen, 10,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Marktführer Volkswagen distanziert die Konkurrenz immer weiter und wuchs im Juli sogar um 32 Prozent auf fast 60 000 Neuzulassungen.

Die Industrie geht davon aus, dass der Aufwärtstrend weitergeht: „Die Auftragsbücher der Automobilindustrie sind gut gefüllt, und je nach Marke und Pkw-Segment gibt es zurzeit unterschiedlich lange Lieferzeiten“, erklärte VDIK-Präsident Volker Lange am Dienstag.

Erst vor zwei Wochen war der Ifo-Geschäftsklimaindex überraschend stark gesunken, von 114,5 auf 112,9 Punkte. Die Unternehmen bewerten demnach ihre aktuelle Lage und ihre Geschäftsaussichten im zweiten Halbjahr schlechter. Im Juni hatte auch der Automarkt eine leichte Schwäche von minus 0,3 Prozent gezeigt.

Davon ist aber nicht mehr die Rede: Die Auftragseingänge aus dem Inland legten bei den deutschen Konzernen im Juli um zwei Prozent zu, seit Jahresbeginn wurden 13 Prozent mehr Bestellungen verbucht, wie der Verband der Automobilindustrie mitteilte.

Auch im Ausland sind deutsche Autos weiter gefragt, aber die Zahl der Bestellungen flacht wie im Inland leicht ab. Mit 345 500 exportierten Personenwagen wurde das Vorjahresergebnis um neun Prozent übertroffen, obwohl im Juli 2011 ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand. Im bisherigen Jahresverlauf wurden gut 2,6 Millionen Autos exportiert, plus sechs Prozent. Der Export-Auftragseingang stieg im Juli um sieben Prozent und seit Januar um zwölf Prozent.

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In den deutschen Autofabriken liefen im Juli mit 462 500 Stück 18 Prozent mehr vom Band. Im Jahresverlauf beträgt der Zuwachs sechs Prozent.

Stärkste Marke war wie immer Volkswagen mit fast 23 Prozent Marktanteil im Juli vor Mercedes mit 10,1 Prozent und BMW mit 8,9 Prozent. VW war im Juli aber auch im Wachstum vorne, mit 32 Prozent auf fast 60 000 Stück. Wachstum zeigten auch die VW-Töchter Audi (+ 11 Prozent) und Skoda (+ 42 Prozent), sowie Opel (+ 11 Prozent) und die Opel-Schwestermarke Chevrolet (+ 108 Prozent). Zu den Verlierern zählen BMW (- 1 Prozent), Toyota (- 12 Prozent), Renault (- 22 Prozent) und Citroën (- 11 Prozent).

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