Frankfurt/Main - Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten dürften der Deutschen Bank den Jahresauftakt verhagelt haben. „Dies waren im Bankensektor die beiden schlechtesten Anfangsmonate eines Jahres, die ich persönlich erlebt habe“, sagte Finanzvorstand Marcus Schenck im März. „Das hat natürlich auch bei uns seine Spuren hinterlassen.“

Einige Analysten rechnen mit roten Zahlen, wenn Deutschlands größtes Geldhaus am Donnerstag, 28. April, seine Quartalsbilanz vorlegt. Für das Gesamtjahr 2015 hatte die Deutsche Bank mit 6,8 Mrd. Euro den höchsten Verlust ihrer Geschichte ausgewiesen. Grund waren vor allem neue Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten sowie Abschreibungen im Investmentbanking und auf die vor dem Verkauf stehende Postbank.