Frankfurt/Main - Der „Heiermann“ ist zurück: Was zu D-Mark-Zeiten das Fünf-Mark-Stück war, gibt es seit diesem Donnerstag in der Euro-Variante. Die neue Fünf-Euro-Münze ist ab sofort in den Filialen der Deutschen Bundesbank sowie bei vielen Kreditinstituten erhältlich, teilte das Bundesfinanzministerium mit.

Die Technologie, mit der die Sammlermünze hergestellt wird, ist so innovativ, dass sie auch bei regulären Münzen im Kampf gegen Geldfälscher zum Einsatz kommen könnte: In die Münze ist ein lichtdurchlässiger Kunststoffring eingelassen, der den inneren Metallkreis und den äußeren Metallring trennt.

Den Fünf-Euro-Schein verzichtbar machen soll die neue Münze nicht. Sie ist als nationale Sammlermünze gedacht, die ausschließlich in Deutschland zum Bezahlen genutzt werden kann.

Von der Fünf-Euro-Münze werden 2,25 Millionen Stück hergestellt, 250 000 davon in der höherwertigen Prägequalität „Spiegelglanz“. Zum Vergleich: Von der Fünf-Euro-Banknote wurden allein im Jahr 2015 etwa 600 Millionen Stück produziert.