Hannover - Der vielerorts heiße Sommer hat die Touristen in Scharen in den Urlaub nach Niedersachsen strömen lassen. In den Sommermonaten Juni bis August kamen rund 4,4 Millionen Gäste ins Land, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Das bedeute einen Anstieg um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Übernachtungszahlen stiegen leicht an – auf 14,5 Millionen. Für den Herbst rechnet die Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH weiter mit guten Zahlen dank des milden Wetters. Allerdings lägen die Herbstferien in diesem Jahr spät, so dass sich die Reisezeit in den November verlagern könne.

In den Sommerferien zog es vor allem Gäste aus Niedersachsen selbst und aus Nordrhein-Westfalen zu den klassischen Familienreisezielen. Zu den Regionen mit den meisten Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr zählen der Harz und die Nordseeküste. Auf den stärksten Zuwachs von rund 2,7 Prozent bei den Übernachtungen kam die Lüneburger Heide. Am längsten blieben die Gäste mit 6,7 Tagen im Durchschnitt auf den ostfriesischen Inseln und an der Nordseeküste mit fünf Tagen.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Touristen von 3,4 Tagen blieb konstant, lag damit aber deutlich über dem deutschlandweiten Schnitt. Dieser betrug 2,9 Tage. Demnach ist Niedersachsen ein beliebtes Ziel für längere Urlaubsreisen.