Wiefelstede - Die Mitarbeiter und die neuen Räumlichkeiten vorstellen und mit den Leuten ins Gespräch kommen – das wollen die 24 Mitarbeiter der Diakoniestation Wiefelstede-Metjendorf bei einem Tag der offenen Tür am Sonnabend, 14. November, von 12 bis 16 Uhr. Die rein kirchliche Einrichtung hatte Ende Mai ihre neuen Räumlichkeiten in der Hauptstraße 47 in Wiefelstede bezogen – und schon damals einen Tag der offenen Tür in Aussicht gestellt (die NWZ  berichtete).

„Und noch immer kommen Menschen bei uns herein und wollen eigentlich zum Arzt“, machte Pflegedienstleiterin Gunda Carstens am Mittwoch lachend deutlich, dass die Station die ehemaligen Praxisräume der Allgemeinmediziner Siegfried Scholz und Michael Henseler angemietet hatte. Die Ärzte waren bekanntlich ins benachbarte Ärztezentrum umgezogen.

Nun verfügt die Diakoniestation mit 80 Quadratmetern über mehr als doppelt soviel Platz wie zuvor in den Räumen im Rudolf-Bultmann-Haus in der Kirchstraße. Entsprechend erfreut sind darüber nach wie vor Gunda Carstens und ihre Stellvertreterin Marita Bock. Beim Tag der offenen Tür, bei dem für die Besucher auch Kaffee und Kuchen bereitstehen werden, können sich alle Interessierten in den neuen Räumen umschauen, zu denen nun eine eigene Küche, ein Büro für die Pflegedienstleitung, ein Empfang, ein separater Besprechungsraum sowie ein kleinerer Raum für Meetings im kleinen Kreis gehören.

Die 24 Mitarbeiter der Station pflegen vor allem mehr als 100 Menschen aus der Gemeinde und der nahen Umgebung zu Hause. Angehörige werden zum Thema Pflege auch beraten. Weitere fünf ehrenamtliche Helfer betreuen an Demenz erkrankte Menschen zu Hause. In der Station finden einmal im Monat auch Treffen von Angehörigen statt. Und in Zusammenarbeit mit dem Palliativstützpunkt Ammerland-Uplengen werden auch sterbende Menschen zu Hause betreut: Vier spezielle ausgebildete Palliativschwestern sind da tätig.

Bevor der Tag der offenen Tür beginnt, gibt es ab 11 Uhr bereits einen Empfang für geladene Gäste – unter anderem Ärzte und Apotheker, erklärte Carstens.