NWZ -Berichte zur Bahndeponie Bookholzberg

Keiner, der in den vergangenen Jahrzehnten das Gerangel um Zuständigkeiten, die Rolle des Gewerbeaufsichtsamtes in Oldenburg, die Strategie der Deutschen Bahn und den Kampf um die Sicherung der Skandaldeponie in Bookholzberg verfolgt hat, ist überrascht: Wenn die Fertigstellung der Baumaßnahmen für das Jahr 2013 terminiert war, so haben nur gutgläubige Träumer geglaubt, dass sich die Bahn daran halten und die Gewerbeaufsicht in Oldenburg das kontrollieren und bei Nicht-Befolgen entsprechend ahnden wird.

Es gibt zwar einen „Sanierungsplan“, (...) aber selbst dieses Minimum von dem, was nach jahrelangem Kampf endlich erreicht werden konnte, versucht man, nach allen Regeln der Kunst zu verwässern oder sogar zu umgehen. (...)

Und jetzt dieser Skandal: Die Bahn fordert, und die Gewerbeaufsicht spurt, ob das einer Gemeinde, auf deren Gebiet sich die Deponie befindet, nun passt oder nicht. (...) Doch nicht so sehr der Wunsch der Bahn nach Verkleinerung der Fläche ist das Skandalöse, sondern dass weder der Bahn noch der Gewerbeaufsicht genau bekannt ist, was da rausgeholt und verlagert werden soll!

In der jetzigen Situation macht der Vorschlag, sich zu Gesprächen an einen Tisch zu setzen, nur dann Sinn, wenn die Gesprächspartner einander trauen können.


Und das ist hier nicht der Fall! (...)

Oscar von Ewald, 27432 Bremervörde