Wildeshausen - „Die Biene ist das wichtigste Nutztier der Welt“. Das war nur eine der Informationen, die Frank Poppe von der Bürgerinitiative „Gentechnikfreie Region Oldenburger Land“ den Mitgliedern den Imkervereins Wildeshausen bei ihrer Mitgliederversammlung im Restaurant Wolters näher brachte.

Die Vertreter der BI informierten darüber, dass die deutsche Regierung in den vergangen Monaten mehrere Gesetze und Verordnungen der EU zur Unterstützung der Gentechnik in Europa zugelassen habe. Die BI unterstütze in diesem Sinne die Klagen der Imkerverbände, weil diese eine starke Unterstützung für die Bürgerinitiativen gegen Gentechnikanbau und Gentechnik in Lebensmitteln seien. Beide Vereine erwarten, dass es in naher Zukunft Urteile geben wird, die Rechtssicherheit schaffen und Grenzen für die Verunreinigung von Lebensmitteln setzen sowie den Schutzbedarf der Bienen vor Vergiftung durch Pestizide anerkennen und diesen Schutz erhöhen. „Wir sind heute hier, um Ihnen zu zeigen, wie wichtig uns das Thema ist. Seit unserer Gründung vor vier Jahren kämpfen wir gegen Gentechnik jeder Art, wie zum Beispiel Genpollen im Honig ohne Kennzeichnung“, merkte Frank Poppe weiter an. Im Laufe der Sitzung überreichten Poppe sowie Vorsitzender Werner Schoch dem Vorsitzenden des Imkervereins Uwe Endesfelder einen Scheck in Höhe von 300 Euro.

Das Geld wurde unter den Mitgliedern der BI gesammelt: „Wir haben alle zusammengelegt, um den Imkerverein bei seiner Arbeit zu unterstützen. Die Spende soll die Klagen der Bienenfreunde gegen verschiedene Gesetze unterstützen, die auf deutscher und europäischer Ebene rechtskräftig sind“, sagte Werner Schoch.

„Die Klagen, die Imkerverbände führen, kosten 250 000 Euro. Unsere Spende ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber wir wollen ein Zeichen setzen“, so Poppe abschließend.