Sie gehört zu Oldenburgs stillen Helfern und hat sich durch ihr Engagement viele Freunde in der rumänischen Region Satu Mare gemacht. Von der dortigen Caritas wurde sie erst kürzlich mit einer Urkunde ausgezeichnet. In Satu Mare nennt man die von Inge-Lore Reckow geleitete Rumänienhilfe Hoffnungsgruppe Oldenburg. „Die Menschen in der Region beten dafür, dass unsere Hilfetransporte weiterhin kommen“, sagt die 59-jährige Kreyenbrückerin.

Seit fünfeinhalb Jahren lenkte die gebürtige Oldenburgerin die Geschicke der ehrenamtlichen Hilfsorganisation. Sie setzt damit das Lebenswerk ihres im Jahr 2000 gestorbenen Mannes Dieter Reckow fort.

Schon seit Anfang der 90er Jahre unterstützte sie die Organisation durch die Annahme von Spenden und das Bepacken der Lastwagen. Und das macht Inge-Lore Reckow, die im Evangelischen Krankenhaus den Beruf der Kinderpflegerin lernte, auch heute noch. Sie ist aber auch regelmäßig in Rumänien, um sich vor Ort ein Bild von den Fortschritten der verschiedenen Hilfsprojekte zu machen. Unterstützt durch den Oldenburger Verein werden u.a. Behinderteneinrichtungen, Tagesstätten, Ärztehäuser und Apotheken. „Vorrangig geht es um die Hilfe für Bedürftige“, sagt die Mutter von drei Söhnen, die als Hauswirtschafterin ihr Geld verdient. Derzeit versorgt sie in einer Arztfamilie den Haushalt.

Zu ihren Hobbys zählt das Kochen und die Handarbeit. Sie bastelt z.B. Puppen und Teddybären. Und gerne nimmt sie sich Zeit für ihre fünf Enkelkinder.rd

Inge-Lore Reckow


Hauswirtschafterin