Wenn das kein Grund zu feiern ist: Das Service-Team „GUSTL“ (Guter Start ins Leben für Familien, die gerade Nachwuchs bekommen haben) gibt es mittlerweile seit zehn Jahren. Zwei Familienhebammen und vier Kinderkrankenschwestern gehören dem Team an, das die Familien besucht, um ihnen Informationen zu den Themen Ernährung, Kindersicherheit, Betreuung und zu Treffpunkten für Eltern mit Babys an die Hand zu geben. Gegründet wurde das Team vom Oldenburger Gesundheitsamt.
„Im vergangenen Jahr haben etwa 1000 Eltern das Angebot angenommen. Seit der Gründung hat das Team mehr als 10 000 Familien besucht“, freut sich Dr. Holger Petermann, Leiter des Gesundheitsamtes. Gefeiert wurde der Erfolg mit Familien und Mitarbeitern des Netzwerkes im Kulturzentrum PFL.
Ziel von GUSTL ist, allen Familien mit ihren Babys gleiche Grundinformationen anzubieten und zu spüren, ob Mütter, Väter und Kinder mehr benötigen. Die GUSTL-Mappe enthält auch Informationen zu den Themen Entwicklung, Zahnpflege, Babykurstermine oder Still- und Wickelmöglichkeiten in der Innenstadt. Aus manchem Begrüßungsbesuch ergeben sich weitere Hausbesuche, so dass viele Familien das GUSTL-Angebot bis zum ersten Geburtstag ihres Babys in Anspruch nehmen. GUSTL ist Gesundheitsförderung und Prävention von Anfang an und ein fester Bestandteil der Angebote der Stadt Oldenburg im Rahmen der Frühen Hilfen zum Thema Kinderschutz. Durch den Besuch entstehen den Familien keine Kosten und die Inanspruchnahme ist freiwillig.
Die Zukunft des eigenen Unternehmens war Thema der Veranstaltung „Was kommt – was bleibt – was geht?“ in der Zentrale der LzO in Oldenburg. Zukunftsmanager Dr. Pero Micic appellierte an mehr als 250 anwesende Unternehmer, sich kontinuierlich mit der Zukunft des eigenen Unternehmens zu beschäftigen und nahm die Zuhörer mit auf eine Reise in die Zukunft. Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Robotik seien kein neues Phänomen. „Was aufschreckt, ist, dass es jetzt so schnell zusammenkommt.“ Virtuelle und wahre Welt würden sich zunehmend miteinander verbinden. Somit sollten Unternehmer immer wieder aktiv prüfen, auf welchen Säulen ihre Existenz beruht und sich von neuen kreative Ideen mitziehen lassen.
Olaf Hemker, Mitglied des Vorstandes der LzO, betonte, dass die Digitalisierung für Schnelligkeit und Dynamik stehe. Von daher sei es geboten, sich schon heute mit dem auseinanderzusetzen, was auf einem zukommen könnte.
Das interdisziplinäre Lungenexperten-Team des Pius-Hospitals, zwei Lungenfacharztpraxen aus Oldenburg und die Selbsthilfegruppen für Lungenkrankheiten (COPD) und Lungenkrebs begrüßten circa 300 Besucher zum Aktionstag Lunge.
Das Programm mit Infoständen, Mitmach-Aktionen und spannenden Vorträgen rund um das Atemorgan hatte zum Ziel, die Selbsterkennung von Lungenerkrankungen durch Betroffene zu fördern, über die Entstehung, Diagnose und Therapie zu informieren sowie zusätzliche Unterstützungsangebote vorzustellen. Dabei standen zum Beispiel ein Inhalationstraining und ein Endoskopie-Simulator auf dem Programm. Gefragt war zudem eine Lungenfunktionsprüfung.
