Der Diplom-Sozialarbeiter und Sozialpädagoge des Jugendmigrationsdienstes und des Caritas-Sozialwerks (CSW) Friesoythe Stefan Menke lebt unter dem Motto: „Jeder Mensch ist wertvoll und verdient es gefördert zu werden.“

Der 43-Jährige, der in Dinklage geboren und aufgewachsen ist, arbeitet beim CSW seit nunmehr 17 Jahren. Er leitet auch das Flüchtlingswohnheim in Friesoythe.

Stefan Menke machte ein Fachabitur im kaufmännischen Bereich am Wirtschaftsgymnasium in Vechta. Damals erkannt er, dass der Dienst an Menschen seine Berufung ist. Daraufhin studierte jetzt 43-Jährige Sozialpädagogik an der Katholischer Fachhochschule (KFH) Vechta. Seinen beruflichen Werdegang startete er mit seiner ersten Station (1992 bis 1993) beim CSW in Landkreis Cloppenburg.

Seit 2008 ist Stefan Menke auch beim Jugendmigrationsdienst tätig. Zusammen mit seinen Kollegen kümmert er sich um alle Lebensbereiche der Jugendlichen – allerdings nur da, wo die Unterstützung auf gewünscht ist. Beispielsweise hilft er bei der Planung des schulischen Bildungsweges und bei der Berufswahl. Außerdem unterstützt er Jugendliche bei Anträgen.

Der Sozialpädagoge ist überzeugt, dass das Zeil seiner Arbeit ist den neu einreisenden Flüchtlingen und schon länger hier Lebenden eine Unterkunft und eine umfassende Betreuung zu ermöglichen.


In Zusammenarbeit mit dem Projekt „Streetworker“ plant Stefan Menke eine Veranstaltungsreihe für die Jugendlichen zu bestimmten Themenbereichen, wie etwa „Drogen“. „Entstanden ist schließlich die Idee, zu einzelnen Themen, die die jungen Migranten interessieren, entsprechende Angebote zu erstellen und Fachkräfte anzusprechen“, sagt der Sozialarbeiter.

Der Vater von zwei Kindern freut sich immer, wenn er nach einem oftmals anstrengenden Tag nach Hause kommt und im Garten mit seinen Kinder spielen kann.

„Mich freut auch sehr, dass meine Familie das Hobby mit mir teilt. Ich fahre gerne Boot“, erzählt der Pädagoge. Und ergänzt: „Wir verbringen die Wochenenden bei schönem Wetter in unserem VW-Bus an einem See an der Weser. Wir haben dort ein Boot liegen. Meine Familie und ich lieben die Natur.“

Stefan Menke schaut optimistisch in die Zukunft. „Obwohl ich mir manchmal Mehr Zeit wünsche, um alle Dinge im Privat- und Berufsleben machen zu können“, lächelt der 43-Jährige. „Ich glaube an Gott und an ein Leben nach dem Tod. Mein Handeln ist durch die christliche Nächstenliebe geprägt“.

Stefan Menke Sozialpädagoge