DINKLAGE - Künstler Jonas Kötz hat sich drei Namen für „seine“ Figuren gewünscht, und Bürgermeister Heinrich Moormann brachte bei der Enthüllung der drei beleibten „Herren von Dinklage“ gleich welche mit: Einblick, Weitblick und Durchblick, lautete sein Vorschlag. Sponsor Erich Stallkamp und Moormann lüfteten bei der Enthüllung das „Geheimnis“ um die drei Herren, die den Kreisverkehr am Samskamp schmücken.

Als „sehr gelungen“ bezeichneten die geladenen Gäste am Freitag auf dem Betriebsgelände der Oldenburger Möbelwerkstätten den umgebauten und neu gestalteten Kreisverkehr am Samskamp. Rund 35 Betriebe beteiligten sich an dem rund 20 000 Euro teuren und vom Land Niedersachsen geförderten Umbau. Die Kosten für die Straßenbauarbeiten konnten von der Stadt Dinklage nicht übernommen werden. Moormann bedankte sich stellvertretend für die vielen beteiligten Firmen bei Oldenburger-Geschäftsführer Albert Kamphaus und Mitinitiator Erich Stallkamp, die durch ihr Engagement die Spenden eingeworben und den Umbau des Kreisverkehrs eingefädelt hatten, sowie bei Moritz Schulze.

Moormann freute sich mit den Gästen über einen „Blickfang für Dinklage“, der von Sponsor Erich Stallkamp überschwänglich als „schönster Kreisel in Norddeutschland“ bezeichnet wurde. Die drei Kunstwerke auf dem Kreisverkehr stammen vom Künstler und Bildhauer Jonas Kötz von der Elbinsel Krautsand und wurden vollständig von der Firma Oldenburger Möbelwerkstätten finanziert und gestiftet. Die drei aus Holz erstellten Figuren wurden aus einem Stück aus Holzpfählen gefertigt, die aus dem Hamburger Hafen und den Niederlanden stammen. An den Pfählen machten früher einmal Schiffe fest.